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Anlegerverlag Commerzbank: Es mag eine Übertreibung sein, aber …

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
30.11.2018, 13:12  |  637   |   |   

Mit 7,63 Euro hat die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001) heute ein Niveau erreicht, dass man seit März 2017 nicht mehr gesehen und als längst nachhaltig überwunden angesehen hatte. Immerhin hatte die Aktie noch im Januar ein fast doppelt so hohes Niveau gesehen. Und jetzt das. Der tragfähig wirkende Boden, der zwischen Juni und November im Bereich 7,92/7,99 Euro entstanden war, ist gebrochen. Aber wieso?

Es ist schon richtig, dass wacklige Anleihekurse in der Türkei und Italien ein Problem sind. Es ist ebenso richtig, dass die Hoffnung auf die Zinswende seitens der EZB, die wieder taugliche Gewinnmargen im Kreditgeschäft ermöglichen würde, immer kleiner wird. Und natürlich ist abflauendes, womöglich ganz stagnierendes Wirtschaftswachstum ein Problem für die Banken. Aber das wusste man in den vergangenen Wochen alles auch schon. Nein, das ist schon eine gezielte Attacke der Bären, die man durchaus auch als Übertreibung nach unten ansehen könnte, nur:

 

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Deswegen müsste sie nicht zurückgenommen werden. Auch Übertreibungen nach oben halten sich schließlich oft hartnäckig wider die Vernunft. Und so lange die Marktteilnehmer sich in einem derartig wackligen Umfeld bewegen, insbesondere auf das bezogen, was da jederzeit an bösen Überraschungen aus Washington kommen kann, haben Leerverkäufer eine gute Zeit: In fallende Messer zu greifen ist da alles andere als weit verbreitet, allzu großer Widerstand ist daher für den Moment nicht zu befürchten.

Der mittelfristige Abwärtstrend ist mustergültig, ein breiter Boden gerade erst durchschlagen und zwingend tragfähige Unterstützungen nicht in unmittelbarer Nähe. Natürlich könnte es, sollte es durch positive Impulse vom G20-Gipfel am Montag zu einer Rallye kommen, auch bei der Commerzbank zu steigenden Notierungen kommen. Es könnte sogar sein, dass der Ausbruch unter den Bereich 7,92/7,99 Euro dann zur Bärenfalle wird und eine Short Squeeze die Aktie schnell deutlich über acht Euro katapultiert. Aber da bleibt es bei einem „könnte“, das dick unterstrichen ist, daher:  Wer jetzt bereits kauft, muss sich darüber im Klaren sein, dass er ein hohes Risiko eingeht.

 

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