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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 07-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
18.02.2019, 03:36  |  4334   |   

Die deutsche Berichtssaison hatte ja schon einige Hiobsbotschaften parat. In der vergangenen Woche gab es Zahlenwerke und Gewinnwarnungen, an denen der Markt zu beißen hat. Daimler und TUI zählten da zu den prominentesten Beispielen.

Wieder einmal konnten wir auf eine volatile, aber auch auf eine freundliche Handelswoche zurückblicken. Nach einem schwachen Start haben Anleger dann doch Aktien wiederentdeckt und den Deutschen Aktienindex in einer fast schon fulminanten Rallye um rund 3,6 % auf fast 11.300 Punkte ansteigen lassen. Aber auch der Dow Jones konnte mit einem Punktestand von 25.883 um rund 3,1 % zulegen. Aber Vorsicht: noch ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Denn das ifo-Weltwirtschaftsklima hat sich zum vierten Mal in Folge eingetrübt und ist auf einem Niveau angelangt wie zuletzt im Jahr 2011.

 

Demnach hat sich die Stimmung unter den 1.293 vom Münchener ifo-Institut befragten Experten aus 122 Ländern im 1. Quartal von Minus 2,2 auf Minus 13,1 Punkte verschlechtert, ebenso deutlich wie die Einschätzung der aktuellen Lage. Erst eine Lösung im Handelskonflikt könnte hier eine nachhaltige Besserung ermöglichen.

 

Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2018 nicht mehr gewachsen und innerhalb der Eurozone hat sich zuletzt Italien noch schlechter entwickelt. Zunächst scheinen die Zeiten, in denen die deutsche Volkswirtschaft Wachstumsmotor für Europa war, vorbei zu sein. Zwar könnte eine Lösung im US-chinesischen Handelsstreit kurzfristig beflügeln, aber auch in den USA wird die Wachstumsdynamik 2019 deutlich nachlassen.

 

Die deutsche Berichtssaison hatte ja schon einige Hiobsbotschaften parat. In der vergangenen Woche gab es Zahlenwerke und Gewinnwarnungen, an denen der Markt zu beißen hat. Daimler und TUI zählten da zu den prominentesten Beispielen.

 

Zollstreit und scheinbar kein Ende! Am Rande der letzten Verhandlungsrunde zum Handelsstreit hatte Trump erklärt, ein finales Abkommen müsse von ihm und von Xi selbst unterzeichnet werden. Ein erhofftes Treffen vor dem 1. März 2019 wurde leider dementiert. Damit verbleibt nur noch sehr wenig Zeit bis zur nächsten Zoll-Tirade. Ebenfalls noch ungeklärt ist weiterhin die Frage zum Brexit-Ausgang. Daraus resultiert weiterhin ein Niedrigzinsumfeld, und auch die Amerikaner können wohl die Angst vor steigenden Zinsen ad acta legen.

 

Was kommt dabei raus, wenn Politik versucht Wirtschaft zu machen? Richtig, dann wird es spannend. Wirtschaftsminister Altmaier hat löblicherweise ein Problem in der deutschen Wirtschaftspolitik erkannt. Das ist doch schon einmal ein guter Ansatz. Doch gut gedacht ist noch lange nicht gut gemacht. Denn während er versucht, über kleine, ja mini Subventionen ausländische Kapitalinvestitionen zu verhindern, wäre den deutschen Unternehmen wohl mehr damit geholfen, Anreize zu geben, intensiv zu forschen. Zudem sollte man interessante Projekte finanzieren und/oder steuerliche Vorteile anbieten. Das ist die Art der Wirtschaftspolitik, die geboten wäre. Wenn Deutschland in diesem Bereich nicht besser achtgibt, könnten wir ganz schnell den Anschluss an neue Technologien, wie zum Beispiel KI, verlieren.

 

Nicht den Anschluss verloren hat Gold. Denn der Goldpreis hat am Freitag einen wichtigen Break geschafft und die charttechnische Marke von 1.320,- USD je Unze von unten nach oben durchbrochen, die sich als sehr harte Nuss erwiesen hat. Laut Charttechnikern ist der Weg nun bis in den Bereich 1.380,- USD je Unze frei, also immerhin ein kurzfristiges Potenzial von 4,5 %. Auf dem Niveau der Vorwoche notiert der Silberpreis bei derzeit rund 15,80 USD je Unze. Ebenfalls keine nennenswerte Veränderung war beim Kupferpreis zu verzeichnen, der weiterhin im Bereich von 6.216,- USD je Tonne notiert.

 

Richtig freuen konnten sich Ölinvestoren und Unternehmen wie Saturn Oil & Gas. Denn auf Wochenbasis konnte der Preis der Sorte West Texas Intermediate (WTI) um rund 5 % zulegen.

 

Zugelegt haben auch einige Werte, über die wir regelmäßig berichten und die zudem noch mit hervorragenden News aufwarten konnten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Neuigkeiten haben wir hier im Überblick zusammengefasst.

 

Saturn Oil & Gas - 10 Gründe warum man jetzt (nach-)kaufen sollte

Das Management hat in den vergangenen zwei Jahren, seit dem Aufbau des Öl-Produzenten, alles richtig gemacht.

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Millennial Lithium - auch die zweiten Pumpentests überzeugen

Bereits Mitte Januar hatte der Lithium-Explorer eine erste Lithium-Testherstellung in bester Qualität gemeldet.

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Steppe Gold - Produktion ab Q3-2019 - Haywood rät zum Kauf!

Alles in allem laufe es bei Steppe Gold planmäßig, weshalb man an der im Hause Haywood an seiner Kaufempfehlung festhalte und ein Kursziel von 1,75 CAD (aktuell 0,75 CAD) vergebe.

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Großaktionär stockt Sibanye-Stillwater-Anteile auf und Streik soll kurzfristig beendet werden

Investec Limited hat seinen Aktienbesitz an Sibanye-Stillwater weiter aufgestockt.

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Auryn untersucht Fortsetzung der Mineralisierung

Das passt perfekt in den Gesamtplan des Unternehmens, nach dem parallel auf ‚Sombrero‘ bereits Feldarbeiten mit der neuen Computertechnologie angelaufen sind.

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Steppe Gold stärkt Aktionärsrechte

Hierbei handelt es sich laut Unternehmen um eine reine Schutzmaßnahme.

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Sibanye-Stillwater stellt hervorragendes Ergebnis in Aussicht und strukturiert Goldbetriebe um

Dies ist hauptsächlich der verbesserten operativen Leistungen der PGM-Betriebe und den deutlich höheren PGM-Preisen zu verdanken. Aber auch die Gewinne aus Finanzinstrumenten und Fremdwährungsdifferenzen trugen maßgeblich zu dem hervorragenden Ergebnis bei.

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RavenQuest bezieht hochwertige Cannabisstämme von alteingesessenem Profi

Dutch Passion wurde für seine Cannabisvarianten, die THC und CBD in hoher Konzentration aufweisen und besonders einfach in der Aufzucht sind, bis dato mit mehr als 50 ‚Cannabis Cups’ ausgezeichnet.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

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