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Aktien New York: Fed-Protokoll lässt Dow & Co kalt
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Aktien New York Fed-Protokoll lässt Dow & Co kalt

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
20.02.2019, 20:24  |  2056   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Auch neue Aussagen der US-Notenbank zum Stand der Konjunktur und zur Geldpolitik haben die US-Börsen am Mittwoch nicht in Schwung gebracht. Der Dow Jones Industrial , der am Vortag nicht von der Stelle gekommen war, legte zuletzt um 0,12 Prozent auf 25 927,98 Zähler zu. Zwischenzeitlich war der Dow zwar auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember geklettert. Nach oben wie nach unten ging im bisherigen Handelsverlauf aber nicht viel.

Viele Beobachter rechnen damit, dass sich die Fed in den kommenden Monaten mit Zinserhöhungen zurückhält, auch angesichts der handelspolitischen Risiken. Die Notenbank stellte denn auch eine geduldige Geldpolitik in Aussicht, um sich ein klareres Bild zu machen. Einige Risiken hätten zuletzt zugenommen, so die Fed.

Der marktbreite S&P 500 kam am Mittwoch mit einem Plus von 0,09 Prozent auf 2782,22 Punkte wie der Dow kaum vom Fleck. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,17 Prozent auf 7054,063 Punkte.

Im Dow Jones Industrial lagen die Aktien des Pharmazie-Großhändlers Walgreens Boots Alliance abgeschlagen am Ende mit einem Minus von 3,5 Prozent. Grund waren triste Prognosen des Wettbewerbers CVS Health für das laufende Jahr. Mit der Prognose für den Gewinn je Aktie blieb das Unternehmen noch unter der niedrigsten Analystenschätzung. Papiere von CVS Health sackten daraufhin gar um rund acht Prozent ab.

Anteile von Walmart waren zweitgrößter Verlierer im Dow, sie fielen um 2,9 Prozent. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat kartellrechtliche Bedenken gegen eine Fusion der britischen Walmart-Tochter Asda mit dem Handelskonzern Sainsbury .

Die Aktien von Southwest Airlines büßten 4,9 Prozent ein, nachdem die Fluggesellschaft wegen technischer Probleme seit vergangener Woche Hunderte Flüge abgesagt hatte. Die US-Investmentbank Goldman Sachs empfahl zudem, das Papier zu verkaufen.

Die Papiere von Analog Devices gewannen 2,5 Prozent. Der Umsatz des Herstellers analoger Schaltungen und digitaler Prozessoren hatte im ersten Geschäftsquartal selbst die optimistischste Analystenschätzung übertroffen./bek/he

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