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Twitter Tolle Quartalszahlen, das Vögelchen fliegt wieder!

Nachrichtenquelle: Sharedeals
23.04.2019, 21:30  |  361   |   |   
Eines der umstrittensten Internetunternehmen ist schon seit einiger Zeit Twitter (WKN: A1W6XZ). Denn während viele Millionen Nutzer den Kurznachrichtendienst lieben, sehen andere den Sinn einfach nicht. Daran hat auch die inzwischen erfolgte Verdopplung der maximalen Nachrichtenlänge von ursprünglich 140 auf nunmehr 280 Zeichen nichts geändert. Wenn Sie sich übrigens fragen sollten, warum die maximale Nachrichtenlänge zuvor auf 140 Zeichen beschränkt war: ursprünglich konnte man den Dienst auch per SMS nutzen und inkl. Steuerzeichen waren in einer SMS nur 140 Zeichen möglich.

Aber sei es wie es sei, inzwischen ist Twitter diesen Kinderschuhen längst entwachsen und durchaus etabliert. Wobei es auch dabei deutliche Unterschiede gibt. Während der Kurznachrichtendienst in den USA nämlich intensiv genutzt wird, ist der Siegeszug von Twitter an Deutschland ein wenig vorbei gegangen. Woran das liegt, kann ich Ihnen leider auch nicht beantworten. Ebenfalls gerne nutzt man Twitter jedenfalls in der arabischen Welt. In China dagegen mögen die Menschen zwar durchaus den Dienst an sich. Allerdings dominiert hier der Konkurrent Weibo den Markt.

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Denn wie schon in anderen Bereichen hat die Regierung den Markt gegenüber ausländischen Anbietern abgeriegelt, auch um die staatliche Zensur durchsetzen zu können. Für Twitter ist das unschön, aber bisher kam man auch ohne Zugang zum chinesischen Markt aus. Der bis dato noch fehlende Marktzugang könnte die Aktie jedoch in naher Zukunft weiter explodieren lassen. Vorausgesetzt ein Handelsabkommen zwischen den USA und China enthält auch eine Klausel zur Öffnung des dortigen Marktes. Ob es dann zum Kampf Twitter vs. Weibo kommen mag?

Das Szenario eines Handelsabkommens USA/China
Wenn dies der Fall wäre, wäre das auf jeden Fall sehr interessant. Denn zwar dominiert Weibo, dank der Unterstützung der chinesischen Regierung, aktuell den dortigen Markt in einer nahezu monopolartigen Weise. Allerdings hat Weibo – anders als Twitter – kaum Erfahrung was den Kampf gegen konkurrierende Unternehmen angeht. Insofern wäre dem Twitter-Management um CEO Jack Dorsey in diesem Fall durchaus zuzutrauen, dass man Weibo nicht nur auf deren Heimatmarkt attackieren, sondern am Ende vielleicht sogar besiegen kann.
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