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Cannabis Report: Kanada und Deutschland starten Cannabis-Studien
Foto: Tyson Anderson - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Kanada und Deutschland starten Cannabis-Studien

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Nachrichtenquelle: Shareribs
27.05.2019, 17:49  |  5788   |   
Berlin / Ottawa 27.05.2019 - Viele Konsumenten sehen erheblichen medizinischen Nutzen durch den Konsum von Cannabis. Die Wissenschaft hat dafür bislang wenige Belege. Studien in Deutschland und Kanada sollen nun Licht ins Dunkel bringen.

In der vergangenen Woche haben die kanadischen Institute für Gesundheitsforschung angekündigt, dass man rund 24,5 Mio. CAD in die Cannabisforschung investieren wolle. Die Regierung plant 26 Forschungsprojekte im Land zu unterstützen. Dabei geht es unter anderem um die Verwendung von Cannabis und Cannabidiol zur Behandlung von Schmerzen und Angstzuständen. Weiterhin soll untersucht werden, wie hoch das therapeutische Potential von Cannabis bei der Behandlung von Krebs, chronischen Schmerzen und der Hirnentwicklung ist.

Die Legalisierung von Cannabis in Kanada ist Folge des Versuchs der Regierung in Ottawa, den Schwarzmarkt auszutrocknen und die Abgabe von Cannabis besser regulieren und kontrollieren zu können. Justin Trudeau sagte immer wieder, dass dies im Vordergrund seiner Politik stehe.

Dies öffnete aber auch die Tür für teils heftige Kritik, da die Forschung zu Cannabis nahezu nicht existent ist. Die jahrzehntelange Prohibition hat dazu beigetragen, dass nur sehr wenige Institute offiziell mit Cannabis arbeiten konnten. Dies soll sich nun ändern, weshalb die Gesundheitsministerin Ginette Petitpas Taylor mitteilte, dass in die Forschung investiert werde, um die aktuelle Politik rechtfertigen zu können und die Gesundheit und Sicherheit der Kanadier zu gewährleisten.

In Deutschland plant die DCI Cannabis Institut GmbH eine Studie zu Nutzhanf. Wie in der vergangenen Woche in einer Pressemitteilung bekanntgegeben wurde, sollen über den Zeitraum von fünf Jahren rund 10.000 Probanden zur Wirkung von nicht-psychoaktivem Nutzhanf befragt werden. Der THC-Gehalt der dort zum Einsatz kommenden Präparate soll bei 0,2 Prozent liegen.

Während die Studie in Deutschland einen ersten Schritt darstellt, schafft die Gesetzeslage in Kanada wesentlich mehr Spielraum für die Forschung. Auch in den USA hat man zuletzt den Spielraum für die Cannabisforschung ausgeweitet, bleibt aber dennoch weit hinter den Möglichkeiten zurück.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die demnächst in German Cannabis Group umbenannt werden dürfte, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen dürfte.

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview zum Geschäftsmodell des Unternehmens auf dem deutschen Markt geäußert. Blodgett spricht darin auch über die Pläne für die kommenden sechs Monate.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=7PNocSwxvoE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP, Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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