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Studie des Project Management Institute benennt sechs KI-Technologien mit Auswirkungen auf Projektexperten

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
18.06.2019, 00:07  |  852   |   |   

Das Project Management Institute (PMI) hat heute den Bericht 2019 Pulse of the Profession In-Depth Report: AI Innovators: Cracking the Code on Project Performance (Eingehender Bericht zu KI-Innovatoren: Den Code für die Projektleistung knacken) herausgegeben. Er gibt einen detaillierten Einblick in die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) auf Unternehmen und die im Projektmanagement tätigen Personen. Den Ergebnissen zufolge findet derzeit in großem Umfang eine KI-Disruption statt: 81 Prozent der Befragten berichten, dass ihr Unternehmen von KI-Technologien betroffen ist. 37 Prozent sagen, dass die Einführung von KI-Technologien für ihr Unternehmen eine hohe Priorität hat, während den Erwartungen von Projektfachleuten zufolge der Anteil der Projekte, die sie mithilfe von KI koordinieren, in den nächsten drei Jahren von 23 auf 37 Prozent steigen wird.

Diese aus einer Umfrage unter 551 im Projektmanagement tätigen Berufspraktikern weltweit gewonnenen Einblicke zeigen, dass die Verbreitung von KI-Technologien weiter zunehmen wird, sodass Veränderungen in der Verwaltung von Projekten und Umsetzung von Strategien durch Unternehmen erforderlich sind. Der Bericht nennt sechs KI-Technologien, die sich weltweit auf Unternehmen auswirken. Die drei KI-Technologien, die zurzeit die meisten Unternehmen betreffen, sind:

  • Wissensbasierte Systeme: Versteht den Kontext der zu verarbeitenden Daten und unterstützt so das menschliche Lernen und die Entscheidungsfindung
  • Maschinelles Lernen: Analysiert Daten zur Modellbildung durch das Erkennen von Mustern und ermöglicht eine bessere Entscheidungsfindung bei minimalem menschlichem Eingriff
  • Entscheidungsmanagement: Erstellt einen intelligenten Prozess oder eine Reihe von Prozessen basierend auf Regeln und Logik zur Automatisierung der Entscheidungsfindung

Die Projektexperten gehen für die nächsten drei Jahre von einer Zunahme der Auswirkungen dieser KI-Technologien aus:

  • Expertensysteme: Emulieren und simulieren menschliche Intelligenz, Fähigkeiten oder Verhalten in einem bestimmten Bereich, Thema oder einer Kompetenz
  • Tiefes Lernen: Baut, trainiert und testet neuronale Netzwerke, die Ergebnisse vorhersagen und/oder unstrukturierte Daten basierend auf Wahrscheinlichkeiten klassifizieren
  • Roboter-Prozessautomatisierung: Simuliert und automatisiert menschliche Aufgaben zur Unterstützung von Unternehmensprozessen

In einem kürzlich erschienenen Pulse of the Profession Bericht forderte das PMI Unternehmen auf, ihren Project Management Technology Quotient (PMTQ) zu stärken, mit dem die Fähigkeit eines Unternehmens bewertet werden kann, Technologie basierend auf den Bedürfnissen des Unternehmens oder des jeweiligen Projekts zu verwalten und zu integrieren. Da Unternehmen zunehmend KI-Technologien einsetzen, ist ein hoher PMTQ unerlässlich.

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