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Deutsche Bank, thyssenkrupp und Daimler: 3 große DAX-Verlierer, aber wie geht es weiter?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
15.07.2019, 09:09  |  1640   |   |   

Die vergangene Woche war für viele Aktien definitiv nicht leicht. Es gab einige Prognosesenkungen, zudem verloren einige Aktien ordentlich an Wert. Auch unser heimischer Leitindex, der DAX, hat in den vergangenen fünf Handelstagen von 12.541 Punkten auf 12.323 Zähler eingebüßt, was immerhin einem Rückgang von mehr als 200 Punkten entspricht.

Einige Aktien hat es allerdings heftiger erwischt als andere. So gehörten die DAX-Aktien Deutsche Bank (WKN: 514000), thyssenkrupp (WKN: 750000) und Daimler (WKN: 710000) in den letzten fünf Tagen zu den größeren Verlieren. Schauen wir mal, was die Papiere innerhalb dieses Zeitraumes bewegt hat und wo möglicherweise echte Chancen lauern.

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Der größte Verlierer: Deutsche Bank

Der größte Verlierer der vergangenen Woche war die Deutsche Bank. Mit der Aktie des kriselnden Geldhauses ging es in der letzten Handelswoche um 5,84 % auf inzwischen lediglich noch 6,76 Euro bergab. Ein Wert, der zwar noch keinen neuen Tiefpunkt markiert, jedoch nah an die jüngsten Tiefs heranreicht.

Die Deutsche Bank konnte in den letzten Tagen jedoch mit einigen brisanten Meldungen auf sich aufmerksam machen. So möchte Konzernchef Sewing nun endgültig Tabula rasa machen, indem nach gängigen Medienberichten ein Großteil der Stellen wegfallen soll. Allein in Deutschland wird wohl bei rund 6.000 Stellen der Rotstift angesetzt, weltweit ist von einem Umfang die Rede, der in etwa dem Dreifachen dessen entsprechen soll. Ein gewaltiger Umbau, der von einigen Scharmützeln wie neuen Anzügen begleitet worden ist.

Die Investoren scheinen diesen Unsicherheiten, insbesondere was die Kosten für diese Neuordnung anbelangt, zunächst noch mit Skepsis zu begegnen. Langfristig könnte ein Ende mit großem Schrecken jedoch genau das sein, was das seit Jahren im Krisenmodus befindliche Geldhaus benötigt. Entsprechend sollten Investoren hier darauf achten, ob mit diesem drastischen Schritt wirklich ein Meilenstein hin zu einer besseren Zukunft erreicht werden konnte.

thyssenkrupp mit Aufzugsfantasie und Krisenmodus

Eine weitere Aktie, in der in den vergangenen Tagen reichlich Bewegung steckte, war die von thyssenkrupp. Der deutsche Industriekonzern mit einem signifikanten Schwerpunkt auf der Stahlverarbeitung hat in den vergangenen fünf Handelstagen rund 5,79 % auf 11,48 Euro eingebüßt und somit eine geringfügig bessere Performance an den Tag gelegt als die Deutsche Bank.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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