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DISNEY IM FOKUS Ein Streamingdienst verzaubert Anleger

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
19.07.2019, 08:35  |  378   |   |   

BURBANK (dpa-AFX) - Für manch einen gehört ein weiterer Streamingdienst wohl nicht zu den Dingen, die die Welt am allerdringlichsten benötigt. Wenn der Anbieter dahinter aber einen Großteil der weltweit beliebtesten Film- und Fernsehproduktionen auf sich vereint - und zwar exklusiv und vergleichsweise günstig - kann die Sache eine andere sein. Für Walt Disney und seine Streaming-Pläne regnete es zuletzt jedenfalls reichlich Vorschusslorbeeren. Nun muss der Unterhaltungsriese liefern. Was bei Disney los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht:

DAS IST LOS BEI DISNEY:

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Fast hundert Jahre hat der Traditionskonzern nun schon auf dem Buckel und an der Börse schwingt sich Disney aktuell zu immer neuen Höhen auf. Denn die Pläne um einen eigenen Videostreaming-Dienst in den USA sind eine Kampfansage an etablierte Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon und Co: Disney-Inhalte künftig nur noch auf "Disney+". So soll das neue Angebot heißen, das laut Konzernchef Robert Iger ab dem 11. Dezember in den USA und innerhalb von zwei Jahre auch in vielen anderen Teilen der Welt an den Start gehen soll. In früheren Plänen war zwar noch vom 12. November als Starttermin die Rede. Dem Zuspruch von Beobachtern tut das aber keinen Abbruch.

Das liegt vor allem an dem starken Inhalte-Angebot, mit dem der Konzern auftrumpfen kann. So wird es unter anderem neben den vielen Disney-Klassikern auch neue Spin-Off-Serien aus dem "Pixar"-, "Star Wars"- und dem "Marvel"-Universum geben. Aus Letzterem steht der vierte Avengers-Film "Endgame" derzeit kurz davor, James Camerons "Avatar" als bislang kommerziell erfolgreichster Film aller Zeiten abzulösen. Dazu werden auch Inhalte des zu Disney gehörenden Doku-Senders National Geographic zu sehen sein. Insgesamt sollen allein im ersten Jahr mehr als 25 neue Original-Serien und mehr als 10 Original-Exklusiv-Filme zum Angebot von Disney+ gehören. Und nicht zuletzt werden auch die "Simpsons" dort ein neues Zuhause finden - dank der jüngst abgeschlossenen Milliardenübernahme großer Teile des Rivalen 21st Century Fox.

Fans dieser Inhalte müssten also in jedem Fall wechseln, um weiterhin ihre Lieblings-Figuren verfolgen zu können. Bei einem Kampfpreis von 6,99 Dollar im Monat würde das finanziell wenig schmerzen: Das günstigste Netflix-Abo liegt preislich deutlich darüber - vor allem seit das Unternehmen zuletzt die Preise angezogen hat. Disney selbst muss dagegen erst mal viel Geld in die Hand nehmen. Im Jahr 2020 soll zunächst etwas über eine Milliarde Dollar investiert werden, 2024 dürfte die Summe dann bei ungefähr zweieinhalb Milliarden liegen. Bis zu dem Zeitpunkt erhofft sich der Konzern eine Nutzerbasis zwischen 60 und 90 Millionen Kunden weltweit - und darüber hinaus erste Gewinne verbuchen zu können.

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