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ADIDAS IM FOKUS Keine Zeit für Nostalgie

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
16.09.2019, 08:34  |  966   |   |   

HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Ausgerechnet im Jubiläumsjahr ist der Wachstumsmotor des Sportartikelherstellers Adidas im ersten Halbjahr etwas ins Stottern geraten. Diese Scharte will Konzernchef Kasper Rorsted in der zweiten Jahreshälfte wieder auswetzen. Anleger reiben sich derweil angesichts der bislang starken Entwicklung der Aktie die Hände. Was bei Adidas los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Der erfolgsverwöhnte Konzern muss ausgerechnet zu seinem 70. Geburtstag mit Bremsspuren beim Wachstum leben. Während Lokalrivale Puma derzeit mit zweistelligen Wachstumsraten davonprescht, fällt das Plus bei Adidas deutlich geringer aus - es lag im zweiten Quartal bei knapp 5 Prozent. Hintergrund sind Lieferengpässe insbesondere in den USA. Adidas hatte dabei die Nachfrage insbesondere im mittleren Preissegment unterschätzt. Um die Kunden zu bedienen, musste Adidas die Ware per Luftfracht aus anderen Regionen herbeischaffen - was zuletzt auch die Marge belastete. Die Probleme sollen im Schlussquartal 2019 behoben sein.

Dazu kommt, dass der Sportartikelhersteller in der Vergangenheit angesichts der guten Geschäft in den USA und China den europäischen Markt etwas vernachlässigt hat und zu lange auf die bewährten Schuhklassiker wie die Retro-Marken Stan Smith oder Superstar gesetzt hat - auch, als die Begeisterung der Kunden dafür nachließ. Adidas hat mittlerweile begonnen, das Ruder herumzureißen und konnte den Abwärtstrend im zweiten Quartal aufhalten. Im vierten Quartal will das Unternehmen dann wieder zu Wachstum zurückkehren. Der Ausblick bleibt für das laufende Jahr umsatzseitig dennoch durchwachsen.

Seine Kosten hat Adidas derweil trotz höherer Logistikkosten und Investitionen in seine Marken im Griff, die Gewinne steigen weiter. Konzernchef Rorsted hat es schon bei seinem vorherigen Job beim Konsumgüterkonzern Henkel meisterhaft verstanden, durch Einsparungen die Marge in die Höhe zu treiben.

Insgesamt herrscht Optimismus in Herzogenaurach. Die Stimmung in der Sportartikelbranche ist trotz aller Unsicherheiten über die konjunkturelle Eintrübung gut, die Industrie ist unter anderem dank des steigenden Gesundheitsbewusstseins der Menschen auf einem anhaltenden Wachstumskurs. Die Zielgruppe von Adidas ist dabei jung. Die Sportklamotten werden auch im Alltag getragen - mit Superstars wie Beyonce will Adidas seine Reichweite weiter erhöhen, gerade über die sozialen Medien. Dennoch will Adidas keine Mode- sondern eine Sportmarke bleiben. Früheren Aussagen Rorsteds zufolge macht der Konzern fast zwei Drittel des Umsatzes mit Sport, ein Drittel mit der Modemarke Originals.

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