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Forex-Report Phalanx an tentativen Entspannungssignalen – EZB unter Druck!

Gastautor: Folker Hellmeyer
11.10.2019, 09:35  |  906   |   |   

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1015 (07:14 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0984 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 107.97. In der Folge notiert EUR-JPY bei 118.95. EUR-CHF oszilliert bei 1.0990.

In den letzten 24 Stunden erreichte uns eine Phalanx an Entspannungssignalen bezüglich diverser virulenter Krisenherde, die als ermutigend, jedoch noch nicht als belastbar klassifiziert werden müssen.

Das Krisenpotential der militärischen Aggression der Türkei gegen Syrien scheint sich zu nivellieren. Es geht um eine 30 Kilometer tiefe Zone, die Ankara etablieren will. Die diplomatischen Töne aus Washington werden konzilianter, während Moskau im Hintergrund aktive Diplomatie zwecks Deeskalation forciert.

Bezüglich des Brexits steigen die Hoffnungen auf einen Deal in zeitlicher Nähe. Der Ministerpräsident Irlands hält eine Brexit-Vereinbarung noch vor Ende Oktober für möglich. Er hätte ein sehr positives und vielversprechendes Treffen mit Boris Johnson gehabt. Er betonte, dass es keine harte Grenze zwischen Irland und der britischen Provinz Nordirland geben dürfe. Das Pfund zog in der Folge sportlich an.

Der primäre Krisenherd ist der Handelskrieg der USA gegen China. Donald Trump zog eine positive Zwischenbilanz bezüglich der ersten Verhandlungsrunde mit China. Die Gespräche sollen sehr gut verlaufen. Der Druck auf Donald Trump steigt, denn die Folgen der Handelspolitik hinterlassen in den USA merkliche und größere Bremsspuren als in China. Mehr noch verlieren US-Konzerne nicht nur im Bereich von Handys und Co. Marktanteile an dem bedeutenden chinesischen Markt. Der Absatz von General Motors bleibt am größten Automarkt der Welt auf Talfahrt. Der zweitgrößte ausländische Hersteller setzte in China im 3. Quartal 17,5% weniger ab. Auch Ford steht in China unter Druck. Dagegen profitiert die Konkurrenz aus Deutschland und Japan: Der Marktanteil der US-Hersteller sank nach Daten des chinesischen Autoverbandes CAAM bis Ende August in diesem Jahr auf 9,5% von 10,7%. VW, Daimler, BMW, Audi und Porsche legten im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um gut 2% auf 23,8% zu, während Japans Marken den Absatz um 3,5% auf 21,7% steigerten.

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