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Cannabis Report Kanada legalisiert essbare Produkte

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Nachrichtenquelle: Shareribs
17.10.2019, 18:49  |  1795   |   
Ottawa 17.10.2019 - Ein Jahr nach der Legalisierung von recreational Cannabis wurde in Kanada heute der nächste Schritt vollzogen. Essbare Produkte sind seit heute legal, dürften aber frühestens im Dezember verfügbar sein.

Auf diesen Schritt hat sich die Branche lange vorbereitet. Die Legalisierung von essbaren Cannabisprodukten dürfte die Kundengruppen in Kanada deutlich ausweiten. Man hofft darauf, dass entsprechende Produkte Kunden ansprechen, die Interesse an Cannabis haben, die Einnahme über Inhalation aber ablehnen. Das Marktpotential gilt als deutlich größer als jenes für traditionelle Produkte.

Nicht zuletzt deshalb haben Unternehmen wie AB InBev und Constellation Brands umfangreiche Investments in der Branche vorgenommen. Dabei gilt der kanadische Markt vor allem als Testfeld für eine Legalisierung von Cannabis in den USA auf Bundesebene. Dieser Schritt ist zwar bisher nicht absehbar, mit der wachsenden Zahl von Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert haben, scheinen massive Fortschritte bei der Liberalisierung innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre unausweichlich.

In Kanada werden nun drei Produktklassen legalisiert: essbare Produkte, Cannabisextrakte wie Vaping-Produkt und Cannabis zur äußeren Anwendung.

Dabei gibt es aber auch Kritik an den neuen Regeln. So dürfen beispielsweise Nikotin und Alkohol nicht zugesetzt werden. Auch soll es in Gaststätten keine Angebote mit Cannabis geben.

Bis entsprechende Produkte auf dem kanadischen Markt verfügbar sind, wird es noch etwas dauern. Health Canada ist für die Regulierung von Cannabisprodukten zuständig. Die Behörde benötigt 60 Tage Vorlauf, bevor neue Produkte für den Verkauf zugelassen werden können. Für die Branche kommt dies jedoch wenig überraschend. Die meisten Unternehmen haben die Verfügbarkeit entsprechender Produkte für Mitte Dezember in Aussicht gestellt.




Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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