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Migrationsforscher Bald wird jeder Dritte ein Zuwanderer sein

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
04.11.2019, 00:00  |  1907   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In 20 Jahren könnte jeder dritte Mensch in Deutschland ein Zuwanderer sein. Das berichtet die "Welt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Voraussagen von Herbert Brücker, der den Forschungsbereich Migration am bundeseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leitet. In Großstädten wie Frankfurt am Main könnte demnach der Anteil der Migranten auf bis zu 70 Prozent klettern.

Der Ökonom ist überzeugt: Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken, muss sich Deutschland künftig vielen Nationalitäten öffnen. "Deutschland wird bunter werden", sagte Brücker der Zeitung. "Derzeit hat etwa ein Viertel der Menschen in Deutschland Migrationshintergrund. In 20 Jahren werden es mindestens 35 Prozent, könnten aber auch über 40 Prozent sein." Frankfurt am Main sei ein gutes Beispiel. "Dort hat schon heute jeder Zweite Migrationshintergrund. In Berlin sind es etwa 35 Prozent. Was wir heute in den Großstädten sehen, ist künftig für das Land insgesamt normal. Und in einer Stadt wie Frankfurt werden wir dann Anteile von Zuwanderern zwischen 65 und 70 Prozent haben." Ein "falsches Bild" sei es allerdings zu glauben, eine "Minderheit" von Deutschen stehe künftig einer "Mehrheit" von Einwanderern gegenüber, sagte Brücker, der außerdem Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt Universität ist, weiter. "Die Deutschen werden immer die mit Abstand größte Gruppe bleiben. Die Migranten sind ja ganz unterschiedlich, eben sehr bunt. Einige sind Muslime, andere Buddhisten, die Mehrheit Christen. Einige haben akademische Abschlüsse, andere sind Hilfsarbeiter." Berechnungen des IAB zufolge braucht Deutschland bis 2060 pro Jahr netto 400.000 Einwanderer, damit die Erwerbsbevölkerung und somit die Wirtschaftskraft nicht schrumpfen. "Wir sind bei der Migration im Wettbewerb mit anderen Ländern - und zwar sowohl bei den Hochqualifizierten als auch bei geringer qualifizierten Menschen", sagte Brücker. Klar sei, dass immer weniger Arbeitskräfte aus der EU zu uns kommen würden. "Das Potenzial an Zuwanderern aus östlichen Beitrittsländern wie Rumänien und Bulgarien aber auch aus Spanien oder Portugal ist zunehmend ausgeschöpft", so Brücker. Deshalb müsse sich Deutschland verstärkt anderen Ländern, etwa EU-Anrainerstaaten wie den Westbalkanländern oder der Ukraine öffnen.
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7 Kommentare

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Conger,ich habe ein etwas komplizierteres Gesellschafts-Modell über die Jahrzehnte entworfen und lasse Euch gerne einmal daran teilhaben,...
Die erlauchte Obrigkeit hat in ihren freiheitlich-demokratischen Phasen immer einmal so "Stromausfälle" in Momenten,wo man sich prima bereichern kann,da heist es dann "Licht aus,Messer raus und weil es überall in der Welt ein Schwerverbrechen wäre,schicken sie ihre Frauenförderungen vor,um die Drecksarbeit zu verrichten!
Danach ists mit Rechtsstaatlichen Selbst-Beweihräucherungen für eine Weile erstmal vorbei und sie bemühen sich,die Bevölkerung erstmal ein wenig zu "verwässern" weil es sonst überall so aussieht,wie ein Merkel-Auftritt,im Osten,mit entsprechender Akustik!
Das tolle daran,ist nun dass ihre öffentliche Wahrnehmung dadurch besser wird,weil alle anderen Staaten ihnen dankbar sind,das irgendwie dämliche daran ist,dass niemand bei Oma krause danke sagt,weil die jedesmal die tatsächlichen Opfer trägt!
...also,ich mein den bekannten Trick,mit der verschwundenen Rente,wenn das Pack ihr die Handtasche klaut,oder sie dabei auch noch vergewaltigt,dann wars ein Sonderopfer!
Die Bevölkerung beginnt die Politik richtig zu hassen und irgendwann hasst die unentbehrliche "gottgewollte Führung" eben einfach zurück und dreht vollkommen durch!
Wir haben das nun so 5x durch und es hat sich offenbar irgendwie an den Lagerfeuern der Pfadfinder rum gesprochen,wie in germany politet wird,ich fürchte,wir müssen die wirklich endlich los werden,denn offenbar wird es nicht mehr besser,mit denen und die wissen es auch,darum würden sie uns gerne austauschen.
Da sollte es keine Trähnen mehr geben,weil die ham klar gewonnen,erstens die Taschen voll und die Anerkennung,ham sie auch noch,alle Feinde sind eben Nazis.
Was mich an dieser Plünderung ankotzt,ist eben diese geheuchelte "Gutmenschen-Darstellung",weil das eben ungewöhnlich ist,wenn man überfallen wird,am Boden liegt,und die Geldbörse weg ist,während alle offenherzig bekunden,dass sie ja so froh sind,dass es dem Täter noch einmal gelang,zu fliehen!^^
Es ist also nicht nur die bloße Barmherzigkeit,es hat System und wurde über die Jahrzehnte irgendwie "relevant",weil ansonsten,hamse nicht viel aufm kasten!
Das Modell von greenbeach funzt nicht,weil es über unsere Grenzen hinaus ginge und es dann zu organisierter Gegenwehr käme,sowas,kann man halt nur hier abziehen,bedenkt,dass die in 50 Jahren nun 5x den Rahm abgeschöpft haben,in unserem Land erfolgte dann stets eine europäische Währungsunion,bei der die Schuldentreiber solches leid über das Land brachten,dass die Verbrechen der Obrigkeit über das zu gefügte Elend schneller in Vergessenheit gerieten,es läuft also stets alles nach Programm und wir könnten sogar noch am Ende auf Rettung,durch die Polit-Mafia hoffen!^^
Das irgendwie bemerkenswerte dabei ist nun,dass in Deutschland gar keine Gesellschaft von sich aus erwachsen konnte,da diese stets von den Bonzen künstlich gestaltet wurde,was durch deren Versoffenheit und Verhurtheit zu praktischen,aber gewünschten Quallitätseinbußen geführt hat,denn so hält man die Ansprüche auf rechtsstaatliche Gepflogenheiten niedrig und wirft uns den europäischen "Freunden" in mundgerechten Häppchen zum Fraß vor und erntet wiederrum Dankbarkeit!
....ungefähr so!^^
Tipp: alle sozialsysteme noch schneller für asylbewerber und wirtschaftsflüchtlinge der ganzen welt öffnen
dann geht der niedergang noch schneller.
Beides in Kombination was ich schon lange verstanden habe. Auch die USA verwandelt sich quasi in Mexiko. Ich brauche kein 1. Welt Land werden, wenn ich mich im selben Moment zurückentwickle durch Lohndumingeinwanderung und genau dieses passiert. So einfach ist das.
Zitat von Conger: Es ist Neoliberalismus pur. Sie versuchen das ewige Wachstum zu simulieren welches der Kapitalismus braucht. Es muss eben egal sein ob ein Staat oder eine Gegend fallende Einwohnerzahlen hat oder nicht. Ewig wachsen kann man gar nicht, es wird sich regeln und es wird nicht schön sein, aber dann geht es wieder bergauf. Das sind die ewigen udn einzelnen Regeln Also liebe Wirtschafter und Experten: Spart euch euren Trara.


Was erzeugt die Sozialeinwanderung ins Sozialsystem Deutschlands?
Der ach so antisoziale "Neoliberalismus" oder zuviel Sozialkohle?
Manche kapieren es nie.
Es ist Neoliberalismus pur. Sie versuchen das ewige Wachstum zu simulieren welches der Kapitalismus braucht. Es muss eben egal sein ob ein Staat oder eine Gegend fallende Einwohnerzahlen hat oder nicht. Ewig wachsen kann man gar nicht, es wird sich regeln und es wird nicht schön sein, aber dann geht es wieder bergauf. Das sind die ewigen udn einzelnen Regeln Also liebe Wirtschafter und Experten: Spart euch euren Trara.

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