Noram initiiert mit der Universität Gent Verfahrenstechnikstudien über Lithiumaufbereitung

Nachrichtenquelle: IRW Press
24.09.2020, 08:04  |  530   |   |   

 

Vancouver, British Columbia - 24. September 2020 Noram Ventures Inc. („Noram“) (TSX - Venture: NRM / Frankfurt: N7R / OTCQB: NRVTF) berichtet über erste chemisch-technische Studien, die in Laboratorien der Universität Gent, Belgien, an Proben aus der Lithiumlagerstätte Zeus im Clayton Valley (Nevada) zur Lithiumextraktion und Anreicherung durchgeführt wurden.

 

Das Zentrum für mikrobielle Ökologie und Technologie (Centre for Microbial Ecology and Technology, CMET) der Universität Gent hat ein Team und die Ausrüstung zusammengestellt, die notwendig sind für die Membranelektrolyse an lithiumhaltigen Lösungen, einschließlich Solen und an Lösungen mit variablem pH-Wert, die von ausgelaugtem Tonsteinmaterial stammen. Zusammen mit anderen Forschern nutzte die Gruppe bereits die Membranelektrolyse, um mehr als 99,99 % der Mg ++ und Ca ++ - Kationen aus drei verschiedenen natürlichen Lithiumsolen aus dem Salar de Hombre Muerto im Nordwesten Argentiniens erfolgreich zu entfernen. Die Forschung am CMET zur Lithiumsole wird derzeit von Dr. L. Bonin geleitet, der die Arbeiten am Tonsteinmaterial von Zeus durchgeführt hat. Diese Forschungsarbeiten werden in Zusammenarbeit mit CTBA Geoconsultants aus Ottawa (Ontario, Kanada) durchgeführt.

 

Die ersten Ergebnisse der Laugungsstudien lauten wie folgt:

 

1)      Laugungsstudien an Tonsteinmaterial von Zeus zeigen, dass unter Verwendung einer 2 molalen Schwefelsäure (H2SO4) über 24 Stunden 100 % des im Tonstein enthaltenen Lithiums in Lösung gehen. Dieser Prozess kann optimiert werden, indem über kürzere Zeiträume höhere H2SO4-Konzentrationen verwendet werden; dies wird in den kommenden Monaten untersucht werden.

 

2)      Die meisten schädlichen Kationen fallen durch Zugabe von Hydroxid und Carbonat aus. Lithium in der resultierenden gelösten Substanz kann durch einen Eindampfungsschritt um das Zweifache angereichert werden, was zu einer lithiumreichen gelösten Substanz mit ca. 2200 ppm Li mit niedrigen Gehalten an Mg ++ und Ca ++ führt.

 

3)      Diese gelöste Substanz wird einer zweistufigen Membranelektrolyse unterzogen, um die meisten verbleibenden Kationen mit Ausnahme von Lithium zu entfernen. Der berechnete Energiebedarf für diesen Schritt beträgt 12,4 kW pro kg Li2CO3, das für diese ersten Studien hergestellt wurde. Die Effizienz dieses Schritts kann durch weitere Tests optimiert werden.

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