US-Rohölbestände fallen leicht, Produktion geht deutlich zurück - Ölpreise knapp im Plus

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Nachrichtenquelle: Shareribs
22.10.2020, 11:07  |  327   |   
London 22.10.2020 - Die Ölpreise zeigen sich am Donnerstag etwas leichter. Die Förderung in den USA ist in der letzten Woche deutlich zurückgegangen, während die Rohölbestände nur leicht sanken.

Wie die Energy Information Administration am Mittwoch mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 1,0 Mio. auf 488,1 Mio. Barrel gesunken. Die Rohölbestände liegen damit aber weiterhin um rund zehn Prozent über dem Fünf-Jahresschnitt. Die Benzinbestände stiegen um 1,9 Mio. Barrel, die Bestände der Destillate sanken um 3,8 Mio. Barrel/Tag und liegen um rund 19 Prozent über dem Fünf-Jahresschnitt.

Die US-Raffinerien setzten täglich 13,0 Mio. Barrel/Tag durch, 600.000 Barrel/Tag weniger als in der Vorwoche. Die Auslastung der Raffinerien ging auf 72,9 Prozent zurück, die Produktion von Benzin sank auf durchschnittlich 8,9 Mio. Barrel/Tag, die Produktion der Destillate sank auf 4,1 Mio. Barrel/Tag.

Die Nachfrage nach Ölprodukten lag im Schnitt der letzten vier Wochen bei durchschnittlich 18,3 Mio. Barrel/Tag, 12,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach Benzinbeständen lag bei 8,6 Mio. Barrel/Tag, 8,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach Flugbenzin liegt um 45,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Die Förderung von Rohöl ist um 600.000 auf 9,9 Mio. Barrel/Tag zurückgegangen. Die Importe von Rohöl sanken um 167.000 auf 5,118 Mio. Barrel/Tag, die Exporte stiegen um 901.000 auf 3,036 Mio. Barrel/Tag.

Die Ölpreise können sich heute stabilisieren, nachdem es im gestrigen Handelsverlauf deutlich nach unten ging. Auslöser der jüngsten Korrektur war der Anstieg der Benzinbestände. Die Marktteilnehmer gehen davon, dass die Nachfrageaussichten weiter schwach sind.

Bei der ANZ wurde mitgeteilt, dass der Anstieg bei Covid-19 Infektionen weiter anzieht, was auch die Benzinnachfrage beeinträchtigt. Die Verabschiedung eines Konjunkturpakets in den USA werde damit umso wichtiger.

Das Fass Brent-Rohöl steigt um 0,6 Prozent auf 41,98 USD, WTI-Rohöl gewinnt 0,6 Prozent auf 40,25 USD/Barrel hinzu.



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