Jetzt Chancen ausloten: Die SAP-Aktie ist noch immer günstig zu haben!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
25.11.2020, 09:45  |  1757   |   |   

An der Börse ist es recht selten, dass man viel Zeit geboten bekommt, um eine günstige Einstiegschance zu nutzen. Gerade bei Werten, die bei den Anlegern sehr begehrt sind, sollte man also bei einer sich bietenden Möglichkeit lieber schnell zugreifen. Solch eine Gelegenheit bot sich Ende Oktober bei der SAP-Aktie (WKN: 716460). Die Papiere wurden mächtig abgestraft und verloren innerhalb kurzer Zeit massiv an Wert.

Auch einen Monat später hat sich der Kurs nicht wieder richtig stabilisiert und leidet noch immer unter den Nachwirkungen vom Oktober. Dies sollte Investoren aber nicht abschrecken, sondern eher neugierig machen. Rücken wir deshalb einmal die SAP-Aktie in den Fokus des heutigen Artikels und blicken ein wenig auf die Hintergründe der Kursschwäche.

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Was war passiert?

In der letzten Oktoberwoche ging die SAP-Aktie auf Tauchstation. Am 26.10.2020 musste sie einen starken Rückgang verkraften und schloss im Xetra-Handel mit 97,50 Euro gut 22 % tiefer als am vorherigen Handelstag. Die Ursache dafür ist wohl in den Zahlen zum dritten Quartal zu suchen. Diese hatte der Softwarekonzern am 25.10.2020 der breiten Öffentlichkeit bekannt gegeben.

Wie der hohe Kursrückgang bereits vermuten lässt, sind diese wesentlich schlechter ausgefallen, als die Anleger erwartet hatten. Gegenüber dem Vorjahresquartal sanken die Umsatzerlöse um 4 %. Und beim Betriebsergebnis musste SAP sogar ein Minus von 12 % verkraften. Doch auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde vom Unternehmen überraschend gekappt.

Für weiteren Unmut hat wohl gesorgt, dass auch ein bereits im Vorjahr ausgerufenes Profitabilitätsversprechen kassiert wurde. Hier nannte der Konzern als Grund, dass sich die Coronapandemie mindestens noch bis Mitte 2021 negativ auf die Geschäfte auswirken wird.

Doch damit nicht genug. SAP ließ außerdem verlauten, sowohl im dritten als auch im aktuellen Quartal habe sich die Nachfrage weniger gut entwickelt als erwartet. Man geht deshalb jetzt nur noch von einem währungsbereinigten Betriebsergebnis zwischen 8,1 und 8,5 Mrd. Euro für das Jahr 2020 aus. Vorher hatte man an dieser Stelle noch mit einem Wert von 8,7 Mrd. Euro gerechnet. Einmal kurz zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Betriebsergebnis von 8,2 Mrd. Euro erzielt.

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