checkAd

ROUNDUP 3 BMW mit vorsichtiger Zuversicht - Rohstoffpreise bremsen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
07.05.2021, 13:20  |  154   |   |   

(neu: Aktienkurs aktualisiert, Aussagen Management aus Call, weitere Analystenstimmen)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW wird trotz eines guten Jahresstarts wegen steigender Rohstoffkosten nur allmählich optimistischer. So hält der Dax -Konzern entgegen dem Branchentrend an seiner bisherigen Jahresprognose fest - wenngleich das Management um Vorstandschef Oliver Zipse innerhalb der bisherigen Ziele ein etwas besseres Abschneiden in Aussicht stellte. Anziehende Preise für Stahl und für Metalle wie Rhodium und Palladium könnten das Unternehmen dieses Jahr aber bis zu eine Milliarde Euro zusätzlich kosten, weswegen die Münchener vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit Verwerfungen rechnen. Die Aktie legte am Mittag zu.

Der Chipmangel wird das Unternehmen laut Zipse im zweiten Quartal auch punktuell treffen, wie schon zuletzt könnte es an einzelnen Standorten zu Produktionspausen kommen. Das Problem fehlender Bauteile an sich dürfte die Branche auch noch 12 bis 24 Monate in Atem halten. Das Ergebnis von BMW sieht Finanzchef Nicolas Peter dadurch in diesem Jahr zwar nicht bedeutend unter Druck. "Die Situation bleibt diesbezüglich jedoch angespannt", sagte der Manager.

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Daimler AG!
Long
Basispreis 73,00€
Hebel 14,97
Ask 0,69
Short
Basispreis 82,65€
Hebel 14,96
Ask 0,45

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

BMW rechnet im wichtigen Autogeschäft nun mit dem Erreichen des oberen Endes der angepeilten Gewinnmarge von 6 bis 8 Prozent. Die Geschäftsentwicklung soll demnach weiterhin positiv verlaufen, zunehmende Impfungen sollten Rückenwind bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie bringen, so dass die Weltwirtschaft weniger in Mitleidenschaft gezogen wird. Beim Absatz von Autos geht Zipse weiter von einem soliden Anstieg gegenüber dem Vorjahresniveau von 2,3 Millionen Fahrzeugen aus, was bei BMW ein Plus von 5 bis 10 Prozent bedeutet.

Die höheren Preise für Rohstoffe könnten mit 500 Millionen bis 1 Milliarde Euro an Belastung zu Buche schlagen, sagte Peter. Positive Währungseffekte würden den Effekt zwar dann geschätzt auf rund 500 Millionen Euro abmildern. Wegen des schwankungsanfälligen Umfelds traute sich BMW aber keine Erhöhung der Ergebnisprognosen zu, wie es zuletzt der Rivale Daimler bei der Pkw- und Vansparte Mercedes-Benz vorgemacht hatte. Auch der VW -Konzern hatte sich in dieser Woche zu leicht höheren Margenzielen durchgerungen.

Die BMW-Stammaktie gewann am Mittag nach zögerlichem Auftakt rund 1,5 Prozent auf 84,67 Euro. Goldman-Sachs-Analyst George Galliers sah in der im Grundsatz bestätigten Prognose eine mögliche Enttäuschung für Anleger - allerdings lägen die Markterwartungen bisher auch nur in dem Rahmen der Bandbreite fürs Jahr. Er selbst ist etwas optimistischer.


Seite 1 von 2
BMW Aktie jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de



Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

ROUNDUP 3 BMW mit vorsichtiger Zuversicht - Rohstoffpreise bremsen Der Autobauer BMW wird trotz eines guten Jahresstarts wegen steigender Rohstoffkosten nur allmählich optimistischer. So hält der Dax -Konzern entgegen dem Branchentrend an seiner bisherigen Jahresprognose fest - wenngleich das Management um …

Community

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel