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Schlag die Börse: Ukraine-Spezial – Interview – Gazprom Chance: Die billigste Gas-Aktie

Schlag die Börse Ukraine-Spezial – Interview – Gazprom Chance: Die billigste Gas-Aktie

Exklusiv - Andreas Männicke (Osteuropa-Experte) - Gazprom Chance: Sinkflug der billigsten Gas-Aktie. Gazprom war schon vor den bekannten Konflikten sehr billig.

Unschwer erkennt man die Übertreibungen an den politischen Börsen. Als Putin mit dem östlichen Teil der Ukraine das Säbelrasseln mit dem „Westen“ beendet hat, hagelte es zunächst Empörung bei den NATO-Staaten. Politisch halten wir uns auf www.schlag-die-boerse.com vollständig heraus, sondern beleuchten ganz neutral den russischen Aktienmarkt und hier bereits seit einigen Monaten die enorm unterbewerteten Aktien im Vergleich zum Dow Jones oder DAX.

 

Gazprom war schon vor den bekannten Konflikten sehr billig. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 5 und einer beeindruckenden Dividendenrendite von jährlich über 15% zählt Gazprom zu den billigsten Gasunternehmen der Weltbörsen und ist zeitgleich das Flaggschiff dieser Branche. Am Tag des „Einmarschs“ knallte Gazprom nach dem jüngst positiven Kursverlauf aufgrund stark gestiegener Priese um zeitweise über 15% runter.

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Brandaktuell zum UKRAINE-KONFLIKT:

Andreas Männicke (Osteuropa-Experte) heute im Video-Interview!

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=9IAH7aOEbNI

 

Gazprom: Dividende vs. Kursentwicklung

 

 

Das i-Tüpfelchen bei den Sanktionen ist Deutschland, die sich mit dem Ende der milliardenschweren Pipeline North Stream 2 ins eigene Knie schießen und den ohnehin schon hohen Gaspreis dadurch nochmals durch Verknappung anheizen. Heizen ist dabei ein gutes Stichwort, denn der Großteil der Gasversorgung bezieht Deutschland aus Russland. Russland und Gazprom haben dagegen weniger Sorgen, denn während Deutschland und die klimafreundliche EU-Klimapolitik die Energieversorgung in teilweise grenzwertige Bereiche fährt, baut China aus und nimmt das russische Gas als Energierohstoff-Importeur gerne auf.

 

Der Öl- und Gaspreis ist auf ein Mehrjahreshoch gestiegen. Gazprom ist der größte Gaslieferant und würde „normalen“ Zeiten jetzt eine Kursexplosion erfahren – übrigens wurde zuletzt ein Rekordgewinn ausgewiesen. Somit ist es logisch, dass der Kursverlust ausschließlich auf den Ukraine-Konflikt zurückzuführen ist. Nun, die Gaspipeline North Stream 2 ist auch ausgesetzt und wird das Volumen nach Europa drosseln. Aber das hat nichts mit den hohen Energiepreisen und dennoch hoher Nachfrage nichts zu tun, um den Kurs aus unternehmenstechnischer Sicht so abzustrafen.

 

 

Im Zusammenhang des wirklichen Konflikts zwischen Russland und den USA muss man betonen, dass Russland der drittgrößte Öllieferant in den USA ist und hier keinerlei Sanktionen ausgesprochen wurden. Bei diesem Konflikt ist Europa der große Verlierer und die USA halten sich ohne große Nebenwirkungen über Wasser und wollen natürlich ihr eigenes Facking-Gas zu teuren Preisen nach Europa verkaufen. Dieses Ziel könnte sogar durchgesetzt werden. Obwohl die schwerwiegenden Umweltschäden bei der Förderung von Fracking-Gas sowie der Verschiffung alles andere als klimafreundlich ist, scheint bei der Grünen-Politik in Deutschland und Europa noch nicht angekommen zu sein.

 

Fazit: Gazprom beobachten und langsam aufstocken

 

Es ist ein Spiel mit dem Feuer jetzt in russischen Aktien auf eine Gegenbewegung zu spekulieren. Wahrscheinlich werden Domestic-Werte von dem Konflikt im operativen Geschäft betroffen sein. Aber rohstoff-exportierende Unternehmen wie Gazprom, werden in dieser Zeit einfach immer billiger. Man kann schrittweise in die Schwäche kaufen, aber wirklich stufenweise, damit man selbst zu niedrigeren Kursen noch genügend Liquidität hätte.

 

Ein spekulativer Einstieg wird immer sinnvoller.

 

 

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Wir wünschen viel Erfolg bei Ihren Investments
 

Ihre Schlag-die-Börse Redaktion

(www.schlag-die-boerse.com)

 


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