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Pressestimme/'El Mundo' Putins Farce und Fiasko

MADRID (dpa-AFX) - Die spanische Zeitung "El Mundo" kommentiert am Dienstag die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum 77. Jahrestages der Sowjetunion über Deutschland:

"Nach 75 Tagen Krieg blieb Wladimir Putin, der niemals einen Fehler zugibt, keine andere Wahl, als zu einer verlogenen Begründung zu greifen: "Der Westen bereitete die Invasion unseres Landes vor." Er hätte die jährliche Siegesparade so gerne genutzt, um seinen Sieg zu verkünden, aber der Plan, Kiew in wenigen Tagen zu erobern, ist gescheitert, und die Russen brauchen Gründe, und wenn es sich nur um reine Propaganda handelt. Der Autokrat tat, was er am besten kann: desinformieren. Die Sowjet-Propaganda war schon immer gut darin, den Aggressor im besten Orwellschen Stil als Opfer darzustellen, und das tat Putin, um seine "militärische Spezialoperation" zu verteidigen: "Wir mussten das tun, es war das Einzige, was getan werden konnte."

Der festliche, symbolische und nostalgische Wert, von dem diese Parade früher geprägt wurde, ist zu einer obszönen und triumphalen Propagandakampagne zum größeren Ruhm Putins verkommen. Der Versuch des Tyrannen, sich als der große Rückeroberer der beiden Republiken zu präsentieren, nach denen er sich in seinem imperialen Wahn am meisten sehnt - die Ukraine und Weißrussland -, wird immer weniger glaubwürdig, da sich der Krieg hinzieht und der Ausgang offen ist."/ro/DP/zb





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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
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