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Einem Drittel der Weltwirtschaft droht eine Rezession

Die rückläufige Teuerungsrate in Deutschland war ein guter Indikator für die Inflationsdaten der Eurozone. Denn im November kletterten die Verbraucherpreise der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr „nur noch“ um 10,0 %, ...

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Einem Drittel der Weltwirtschaft droht eine Rezession
von Sven Weisenhaus

Die rückläufige Teuerungsrate in Deutschland war ein guter Indikator für die Inflationsdaten der Eurozone. Denn im November kletterten die Verbraucherpreise der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr „nur noch“ um 10,0 %, wie Eurostat gestern anhand einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit 10,4 % gerechnet, nachdem die Inflation im Oktober mit 10,6 % noch ein neues Hoch erreicht hatte und erstmals seit der Einführung des Euro über die Marke von 10 % geklettert war.

Genau wie die Daten aus Deutschland, lagen also auch die für die Eurozone relativ deutlich unter den Erwartungen. Dennoch zeigten sich die Anleger auch hiervon völlig unbeeindruckt.

Kernrate verharrt auf hohem Niveau

Das mag daran liegen, dass die Kernrate – also die Inflation ohne die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel – nicht nachgegeben hat, sondern unverändert auf dem Hoch von 5,0 % verharrte. Es dürfte aber auch daran liegen, dass die Inflationsdaten, wie bereits geschrieben, hinreichend diskutiert wurden (Stichwort: Gewöhnungseffekt). Inzwischen ist längst die mehrheitliche Markterwartung, dass wir das Hoch der Inflation erreicht haben und die Raten in den kommenden Monaten rückläufig sein werden.

Kontinuierliche Entspannung bei den Lieferketten

Dafür spricht auch, dass der Materialmangel immer mehr nachlässt. In der deutschen Industrie fiel er jüngst so gering aus wie seit etwa 1,5 Jahren nicht mehr. Wie das ifo-Institut heute mitteilte, berichteten im November noch 59,3 % der Unternehmen von Engpässen. Das ist der niedrigste Wert seit April 2021. Im Oktober hatten 63,8 % der Firmen über Knappheiten bei Vorprodukten geklagt.

Chinas Corona-Politik sorgt für Unsicherheiten

Die geringe Freude über diese Nachrichten kann aber auch daran liegen, dass sich die Anleger wieder verstärkt Sorgen über die steigenden Corona-Zahlen in China und die Null-Covid-Politik der chinesischen Regierung machen. Auch die aktuellen Proteste gegen diese Politik schaffen Unsicherheit. Und die Börsen mögen keine Unsicherheiten.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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