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Frankreich will Tabak-Schwarzhandel entschiedener bekämpfen

PARIS (dpa-AFX) - Frankreich will entschiedener gegen den wachsenden Handel mit gefälschten und geschmuggelten Zigaretten vorgehen. "Mein Ziel ist klar: den Schwarzhandel trocken zu legen und den Händlern nachzustellen", sagte der für den Zoll zuständige französische Minister Gabriel Attal dem Sonntagsblatt "Le Journal du Dimanche". Die Mittel zur Überwachung sollten hochgeschraubt werden, um etwa Kontrollen an Häfen, Flughäfen und in Postzentren zu erleichtern. "Wir haben uns als Ziel gesetzt, zehn Netzwerke pro Jahr aufzudecken."

Attal sagte, es sei notwendig, die Strafen für den illegalen Handel mit Zigaretten zu verschärfen. "Wir wollen die Schwarzhändler von Tabak wie die Schwarzhändler von Drogen bestrafen." Der Import oder Schmuggel solle mit fünf statt drei Jahren Haft sanktioniert werden, der Verkauf mit drei Jahren Haft statt einem Jahr. Außerdem solle über Landesverbote für ausländische Schwarzhändler diskutiert werden.

Während der französische Zoll 2017 noch 238 Tonnen geschmuggelte Zigaretten beschlagnahmte, waren es Attal zufolge in den ersten zehn Monaten dieses Jahres bereits mehr als 600 Tonnen. Dem Staat gingen durch den illegalen Handel 2,5 bis 3 Milliarden Euro verloren./rbo/DP/he





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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
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