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New Mobility Report Honda bestellt große Mengen Batterien bei CATL; Volkswagen aktualisiert MEB-Plattform

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Tokio / Wolfsburg 09.12.2022 - Der Autobauer Honda beschleunigt seine Pläne in der Elektrifizierung und kauft große Mengen Batterien. Volkswagen aktualisiert die MEB-Plattform, die bislang das Rückgrat der Elektrifizierung bildet.

Honda kommt mit der Elektrifizierung seines Angebots kaum voran und steht damit in guter Tradition japanischer Autobauer. Auch bei Mazda und Toyota tut man sich bislang sehr schwer mit batterieelektrischen Autos.

Heute wurde bekannt, dass Honda beim chinesischen Autobauer CATL 123 GWh Batterien geordert hat. Diese sollen dem Unternehmen in den Jahren 2024 bis 2030 geliefert werden.

Honda will die Batterien unter anderem in Fahrzeugen der seiner E-Tochter e:N verbauen, die für den chinesischen Markt bestimmt sind. Die Batterien sollen dabei in Yichung in der chinesischen Provinz Jiangxi produziert werden. Insgesamt sollen mit den Batterien mehr als eine Million Fahrzeuge betrieben werden.

Die entsprechenden Fahrzeuge sollen aus zwei Werken in China stammen, die dort gegenwärtig gebaut werden. Diese haben jeweils eine Plankapazität von 120.000 Einheiten pro Jahr.

Volkswagen aktualisiert MEB-Plattform

Volkswagen teilte jüngst mit, dass die bestehen MEB-Plattform aktualisiert werden soll. Diese bildet die Basis von ID.3, ID.4, dem neuen ID.Buzz, sowie den Fahrzeugen der Schwestermarken Audi, Skoda und Seat.

Vor einigen Monaten wurde bereits über eine Erneuerung der Plattform berichtet. Nun teilte das Unternehmen mit, dass die Plattform MEB+ die Basis für das Wachstum der Elektromobilität bei Volkswagen bieten soll.

Die Plattform soll unter anderem eine Reichweite von 700 km, sowie eine Ladegeschwindigkeit von 175 bis 200 KW ermöglichen. Die Plattform soll mit Volkswagen Einheitszelle gebaut werden, die die neuen Leistungsparameter ermöglichen.


Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten kennt derzeit nur eine Richtung. Etliche Faktoren sorgen für eine Knappheit von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch den Individualverkehr erforderlich sind. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren Dutzende Milliarden in den Umbau ihrer Unternehmen, in die Schaffung von Produktionskapazitäten von Batterien und E-Komponenten.

Befördert wird der Trend von der großzügigen Förderpolitik in den vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, drei Milliarden US-Dollar sind für den Aufbau einer eigenen Lieferkette vorgesehen. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass Verbrenner kaum noch gekauft werden.

Für Batteriehersteller ist es deshalb wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden. Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials.

Zudem wachse die Zahl der Kooperationspartner weiter. Bereits heute gehörten dazu zehn Autobauer, Batterielieferanten, aber auch Bergbauunternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde auf mehr als 60 gesteigert, die Produktionsanlagen wurden verdreifacht. Überdies betonte das Unternehmen, dass man hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks branchenführen sei und zur Reduzierung von C02-, Wasser- und Umweltbelastung in der Batterieproduktion beitrage. Die One-Pot-Plattform-Technologie ermögliche günstigere NMC-, LFP- und LNMO-Kathoden. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der Markt für Li-Ionen Batterien bis 2035 auf 4.800 GWh anwächst. Dabei sollen unter anderem 22 Prozent auf LFP-Kathoden und 16 Prozent auf LNMO-Kathoden entfallen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3smPlnD

Der CEO von Nano One, Dan Blondal, hat sich kürzlich mit Radius Research zu den jüngsten Entwicklungen im Unternehmen ausgetauscht. Dabei ging es unter anderem um die Übernahme der Anlage von Johnson Matthey, die bereits in diesem Jahr erfolgen soll, sowie die Kooperation mit BASF, die kurz vor dem Gespräch bekanntwurde:  


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kSK06sSW83o

Nano One Materials hat am jüngst den Abschluss der Übernahme von Johnson Matthey Battery Materials gemeldet. Die Kosten von 10,25 Mio. CAD sind aus Barmitteln bestritten worden.

Mit der Übernahme von Johnson Matthey beschleunigt Nano One die Umsetzung seiner Strategie für Lithium-Eisenphosphat und andere Batterierohstoffe. Das Unternehmen verfügt damit über die einzige bestehende Produktionsanlage zur Herstellung von LFP in Nordamerika. Die Verarbeitungskapazitäten der Anlage liegt bei 2.400 Tonnen, die Anlage steht in der Nähe der Metropole Montreal.Nano Ones CEO Dan Blondal hat im Zuge der Bekanntgabe des Abschlusses der Übernahme erklärt, dass mit dem Schritt ein neues Kapital in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen wurde. Nano One verfüge nun über die erfahrensten Mitarbeiter im Bereich LFP in Nordamerika. Zunächst wird Nano One Versuche starten, um die Herstellung von LFP nach dem vom Unternehmen entwickelten und patentierte One-Pot-Verfahren zu validieren. Die Ergebnisse daraus sollen die Grundlage für betriebliche Entscheidungen im nächsten Jahr bieten.

Nano One teilte überdies mit, dass man technische Aktivitäten für Planung, Bau und Betrieb einer kommerziellen LFP-Anlage einleiten werde. Die Standortwahl wird unter Berücksichtigung verschiedener Parameter getroffen. Die gesamte Mitteilung können Sie hier lesen: https://bit.ly/3zAtsnZ

Nano One Materials hat für das dritte Quartal ein Gesamtgeschäftsvermögen von 59,1 Mio. CAD gemeldet. Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich auf 1,3 Mio. CAD, nach 1,5 Mio. CAD zum Ende des zweiten Quartals.

Für betriebliche und strategische Maßnahmen wurden im dritten Quartal 2,0 Mio. CAD aufgewendet, nach 800.000 CAD im zweiten Quartal. Die Bruttoaufwendungen für Forschung stiegen um 100.000 CAD auf 1,7 Mio. CAD.

Weiterhin verzeichnete Nano One Erlöse aus Fördermitteln durch SDTC und BC-CE von 1,8 Mio. CAD. Diese Fördermittel sind nicht verwässernd und nicht rückzahlbar. Im dritten Quartal wurden dem Unternehmen in Japan zwei Patente erteilt. Das Betriebskapital von Nano One lag Ende des dritten Quartals bei 45,9 Mio. CAD.

Nano One verwies überdies auf Fortschritte in der Kooperation mit Euro Manganese. Die beiden Unternehmen haben einen Kathodenrohstoff vorgestellt, der mit elektrolytischem Manganmetall unter Einsatz von Nano Ones One-Pot-Verfahren produziert wird. Das Verfahren ermöglicht die Reduktion von Kosten und Umweltbelastungen durch die Gewinnung von Kathodenrohstoffen direkt aus Metallen und Lithiumkarbonat („M2CAM“-Verfahren). Die gesamte Mitteilung von Nano One finden Sie hier: https://bit.ly/3EtJeDN

Der CEO von Nano One, Dan Blondal, hat kürzlich zusammen mit dem kanadischen Minister für Innovationen und Industrie ein Interview von einer Reise nach Südkorea gegeben. Dieses finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=UuQ3V76owmE

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 286 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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