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    Dividendenfonds  29037  0 Kommentare Breit gestreut in die Champions investieren

    Dividendentitel generieren passives Einkommen. Wer statt auf Einzeltitel auf Dividendenfonds setzt, investiert risikogestreut und gibt die Portfoliozusammensetzung in die Hand von Experten.

    Für Sie zusammengefasst
    • Dividendentitel generieren passives Einkommen.
    • Dividendenpolitik unabhängig von Unternehmensgewinnen.
    • Fonds bieten Risikostreuung und Auswahl an Dividendentiteln.
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    Es hat einen Grund, warum viele Investorinnen und Investoren besonders in Krisenjahren verstärkt auf Dividendentitel setzen: Die Dividendenpolitik der meisten Unternehmen ist weitestgehend losgelöst von den Unternehmensgewinnen. Die meisten Konzerne sind vielmehr darauf bedacht, auch in Jahren, in denen es auf der Gewinnseite stagniert, eine Dividende an ihre Aktionäre auszuschütten.

    Wie bei allen Investments heißt es aber auch bei Dividenden: Um langfristig Gewinne zu erzielen, muss man aufs richtige Pferd setzen. Anlegerinnen und Anleger, die diese Entscheidung abgeben und gleichzeitig das Risiko streuen wollen, werden bei Dividendenfonds und -ETFs fündig.

    Fonds statt Einzeltitel?

    Wer bei der Investition in Dividendenzahler auf Fonds statt auf Einzeltitel setzt, hat die Wahl zwischen aktiv gemanagten Investmentfonds und Exchange Traded Funds (kurz: ETFs), die passiv einen bestimmten Index abbilden. Beide Finanzprodukte bringen Vor- und Nachteile mit sich:

    Aktive Investmentfonds setzen auf die Erfahrung und das Know-how von Fondsmanagern, die den Markt beobachten und aktiv die Portfoliozusammensetzung beschließen, überwachen und anpassen. ETFs auf der anderen Seite sind abhängig von der Entwicklung des Index, den sie abbilden, verfügen aber über eine schlankere Kostenstruktur als ihre aktiv gemanagten Pendants, da beispielsweise die Managementkosten entfallen.

    Beide Vehikel bieten Anlegern den Vorteil einer Risikostreuung, da sich das Portfolio aus mehreren Titeln zusammensetzt. Dabei gilt die 5-10-40-Regel: Höchstens zehn Prozent des Fondsvermögens dürfen in Wertpapiere eines einzelnen Emittenten angelegt werden. Die Summe der Titel, die mehr als fünf Prozent im Portfolio ausmachen, darf maximal 40 Prozent betragen. Durch den Kauf von Fondsanteilen können sich Anlegerinnen und Anleger also gleich mehrere der Top-Dividenden-Zahler ins Depot legen.

    Beliebte Dividenden-Fonds und -ETFs

    Chartvergleich im 5-Jahres-Rückblick (Stand: 05.02.2024)

    Deutschlands größter Dividendenfonds ist – mit einem Fondsvermögen von mehr als 19,5 Milliarden Euro (Stand: 31.01.2024) – der DWS Top Dividende. Der Fonds wurde im vergangenen Jahr 20 Jahre alt und setzt vorrangig auf hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen. Er hat als größte Werte Unternehmen wie Shell PLC, TotalEnergies SE, die BHP Group Ltd und Nestle SA im Portfolio. Die Dividendenrendite lag im vergangenen Jahr bei 3,4 Prozent. Anlegerinnen und Anleger haben die Möglichkeit, in die ausschüttende Tranche (ISIN: DE0009848119) zu investieren und sich die Dividendenrendite auszahlen zu lassen, oder die Gewinne über die thesaurierende Tranche (ISIN: DE000DWS1U90) automatisch reinvestieren zu lassen.

    Bei den Performance-Siegern unter den Dividendenfonds ist der JPM Global Dividend in der Vergangenheit zuverlässig vorn dabei gewesen. Im Portfolio des Fonds finden sich hauptsächlich Titel, die im Durchschnitt eine höhere Dividendenrendite als die Benchmark, der MSCI All Country World Index (ACWI) aufweisen. Dazu gehören Microsoft, Taiwan Semiconductor, Prologis und Samsung Electronics. Die Dividendenrendite lag 2023 bei 2,9 Prozent. Wie auch beim DWS Top Dividende haben Anleger bei dem Artikel-8-Fonds die Wahl zwischen einer ausschüttenden (ISIN: LU0714181467) und einer thesaurierenden (ISIN: LU0329201957) Anteilsklasse.

    Wer statt auf aktives Management lieber auf einen Index setzen will, wird beispielsweise beim Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF (ISIN: IE00B8GKDB10, ausschüttend / ISIN: IE00BK5BR626, thesaurierend) fündig. Der ETF bildet den Vergleichsindex, den FTSE All-World High Dividend Yield, voll nach. Dieser stellt die Performance von Unternehmen dar, nach der Implementierung eines Verfahrens zur Bewertung der prognostizierten Dividendenrendite. Der Index umfasst Aktien, die sich durch eine überdurchschnittliche Dividendenrendite auf Basis des FTSE All-World Index auszeichnen. Zu den Top-Positionen zählen unter anderem JPMorgan Chase & Co, Broadcom, Exxon Mobil Corporation und Johnson & Johnson. Die Dividendenrendite lag im vergangenen Jahr bei 3,7 Prozent.

    Fazit

    Wer sein Risiko streuen und trotzdem nicht auf passives Einkommen durch Dividendentitel verzichten will, findet eine breite Auswahl an passenden Investmentfonds und ETFs. Sie ermöglichen es Anlegerinnen und Anlegern, sich eine Vielzahl an Dividendentiteln ins eigene Portfolio zu holen. Alle genannten Aktienfonds sind über FondsDISCOUNT.de ohne Ausgabeaufschlag handelbar!

    Autorin: Kerstin Krüsemann, wallstreetONLINE Zentralredaktion, Resort Anlageprodukte




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