Auf der Suche nach "Trüffelmärkten"

Gastautor: fondsexklusiv.de
21.03.2006, 15:29  |  5086   |   |   



Die Rentenfonds ZZ1 und ZZ2 haben mit einer Rendite von 64,6 bzw. 94,5 Prozent im Jahr 2005 Furore gemacht. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass diese Fonds schon seit Ende der 90er-Jahre beispiellose Erträge erzielen. FONDS exklusiv sprach mit Fondsmanager Peter Pühringer über die Hintergründe.



Fonds exklusiv: Herr Pühringer, über ein halbes Jahr herrschte bei der ZZ-Vermögensverwaltung Funkstille, alle Interviewanfragen wurden abgeblockt. Warum?
Peter Pühringer: Wir sind ein kleines Team mit begrenzten Kapazitäten. Als uns im vergangenen Frühjahr die Presse mit Gesprächsanfragen bombardierte, mussten wir irgendwann die Notbremse ziehen. Nach dem Grundsatz gleiches Recht für alle hatten wir fortan sämtliche Anfragen abgelehnt, um uns voll auf das Fondsmanagement konzentrieren zu können.

Aber jetzt stehen Sie wieder Rede und Antwort?
P. P.: Ich denke, es ist an der Zeit, die vielen Fragen zu unseren ZZ-Fonds zu beantworten. Nachdem wir das Asset Management kürzlich verstärkt haben, verfügen wir nun auch über die Ressourcen, um uns der Presse zu stellen.

Die erste Frage, die sich beim Blick auf die Fonds aufdrängt, lautet: Wie erzielt man mit Rentenfonds wie dem ZZ1 und dem ZZ2 derart hohe Gewinne?
P. P.: Mit Fachbegriffen ausgedrückt wenden wir adjustierbare, dynamisierbare, ertragsdominierte Strategien oder kurz „Added Strategien“ in den ZZ-Fonds an. Wir ziehen alle Register, wenn es darum geht, Renditechancen zu ergreifen. Wir sind auf der Suche nach „Trüffelmärkten“, die neben attraktiven Kupons die Chance auf Zinssenkungen und Währungsgewinne bieten.

Und das reichte aus, um mit dem ZZ2-Fonds im Vorjahr 94,5 Prozent Rendite zu erwirtschaften?
P. P.: Da wir mit den ZZ-Fonds in Schwellenländern investiert sind, liegen schon die Kupons der Anleihen bei durchschnittlich 15 Prozent. Wir haben uns zusätzlich auf Zerobonds spezialisiert, bei denen ein Zinseszins-Effekt wirkt, den viele Marktteilnehmer gar nicht realisieren. Mit dem ZZ2 spekulieren wir außerdem gezielt auf Währungsgewinne. Allein auf der Währungsseite haben wir 2005 – etwa mit dem brasilianischen Real oder der türkischen Lira – 30 Prozent Wertzuwachs erzielt. Schließlich stecken rund 20 Prozent des Fondskapitals in Optionen. Dadurch erreichen wir noch eine Hebelwirkung auf die Kursgewinne.
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