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Minister verbreitet Hoffnung Australien – Bergbau hat Zukunft

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Gastautor: Björn Junker
09.08.2011, 15:22  |  1595   |   

Während die Welt unter der neuen Krise leidet, sind australische Experten nicht allzu besorgt. Möglicherweise kann das Land den Börsenturbulenzen entgehen.

Der australische Bergbauminister Martin Ferguson setzt auf Optimismus und trifft damit die Stimmung seiner Landsleute. Während weltweit die Börsen auf Talfahrt gehen und teilweise bis zu 5 Prozent verlieren, sieht die Situation in Sydney deutlich entspannter aus. Dort geht der Leitindex sogar mit einem kleinen Plus von fast einem Prozent aus dem Handel. Ferguson zeigt sich am Rande einer Tagung in Perth (Westaustralien) davon überzeugt, dass die australischen Wirtschaftsdaten intakt und solide sind und bleiben.

Vor allem die Nachfrage nach Rohstoffen soll die Wirtschaft dabei auch in der nahen Zukunft stützen. Diese Nachfrage nach Kohle, Gold, Eisenerz und Co. wird nach Ansicht des Politikers weiter ansteigen, mit entsprechend positiven Folgen für die Gesamtwirtschaft des Landes. Dabei setzt er vor allem auf Kunden aus den asiatischen Ländern. Auch die derzeitigen Schwierigkeiten an den Börsen sollen an diesem Trend nichts ändern.

Bestärkt wird er in seinen Ansichten durch kürzlich absolvierte Besuche in Japan, Taiwan und Indonesien. Dort habe er deutlich gespürt, wie stark die Nachfrage nach Rohstoffen weiterhin ist. Die Probleme in Nordamerika und Europa könnten das Wachstum in Australien zwar verlangsamen, aufzuhalten sei es jedoch nicht.

Für Ferguson steht es dabei außer Frage, dass die Investitionen in den Bergbau weiter ansteigen werden. Neben den aktuellen Investitionen in neue Bergwerke rechnet er mit weiteren Großinvestitionen von verschiedensten Konzernen in naher und mittlerer Zukunft. Die Summe aller Investitionen, die derzeit in den Bergbau des Landes fließen oder zeitnah dort hineingehen sollen, beläuft sich nach seinen Angaben auf 430 Milliarden Australische Dollar. Dies ist ein Rekordwert.

Die Probleme der Branche liegen seiner Ansicht nach eher in zwei anderen Bereichen. Einerseits gibt es einen immer weiter steigenden Kostendruck. Andererseits gibt es nicht genügend qualifizierte Facharbeiter für alle Bergwerke. Dies belastet die Zukunft des Bergbaus derzeit mehr als eine aktuelle Schieflage in Übersee.
 

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