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Kommt die 3. Welle? Strategischer Investor bereit für Einstieg?

12.03.2016, 12:56  |  2022   |   |   

Viggo Nordbakk, Gründer, Großaktionär und CEO der NorCom IT AG, zeigt sich im Gespräch mit der Vorstandswoche zuversichtlich, dass das Unternehmen bei der Datenverarbeitung für autonomes Fahren vor einer 3. Welle steht.

„NorCom wurde 1989 gegründet. Wir sind nun in einem 3. Zyklus. Gestartet sind wir in den 90er Jahren mit Anwendungen - vor allem für Banken bei deren Netzwerke und Sicherheitslösungen. Die ersten 10 Jahre nach der Jahrtausendwende waren durch das Geschäft mit TV-Stationen geprägt. Das Geschäft mit Banken haben wir schon lange aufgegeben. Im Geschäft mit TV-Sendern wachsen wir nicht mehr. Jetzt steht die mobile Industrie im Big Data Umfeld vor uns, die uns noch viel Spaß bereiten wird“, sagt Nordbakk. Laut dem CEO arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Herstellern bereits an Projekten zur Datenverarbeitung rund um selbstfahrende Autos.

Angefangen hat NorCom bei einem Premiumhersteller, für den ein Videoprojekt umgesetzt werden sollte. „Durch dieses Projekt kamen wir ins Gespräch“. In der Pipeline hat das Unternehmen heute einerseits EAGLE, eine dokumentenzentrierte Kollaborationsplattform, sowie DaSense, eine Plattform für die Auswertung von komplexen Messdaten. DaSense kann unter anderem im Bereich des autonomen Fahrens eingesetzt werden. „Wir erwarten von einem der Premiumhersteller noch im 1. Halbjahr 2016 einen Lizenzabschluss für unsere Big Data Lösung“, sagt der Firmenchef. Beide Lösungen hat die Gesellschaft selbst entwickelt. Beim Verkauf einer Lizenz an einen Autohersteller entstehen wiederkehrende Umsätze durch Mietgebühren und Wartungseinnahmen.

Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Gesellschaft im Jahr 2015 eine Gesamtleistung von über 16 Mio. Euro. Das EBIT wird bei mindestens 1 Mio. Euro erwartet. Etwa 20 bis 25 % des Umsatzes wurde aus Consulting-Aufträgen rund um Big Data generiert. Dieser Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr 2016 erneut verdoppelt werden. Nordbakk geht davon aus, dass sich der gesamte Umsatz in 2016 auf 18 bis 20 Mio. Euro erhöhen wird. Zudem soll das EBIT weiter verbessert werden. Wir schätzen, den operativen Gewinn auf ca. 1.5 Mio. Euro steigern zu können. „Grundsätzlich wollen wir das EBIT deutlich verbessern und streben mittelfristig eine zweistellige EBIT-Marge an. Wir müssen allerdings auch etwas mehr investieren. Wir haben aktuell einen Wettbewerbsvorsprung von ca. 2 Jahren. Diesen wollen wir für uns nutzen.“ Mit Hewlett-Packard hat NorCom für DaSense bereits einen Vertriebspartner an Bord. „Die Zusammenarbeit läuft gut an. Die HP-Partnerschaft ist aufgrund der Kostensituation für Vertrieb und Marketing besonders wichtig für uns“, sagt Nordbakk.

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