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     1257  0 Kommentare Dividenden als Zinsersatz? Die eine wichtige Sache, die hierbei unbedingt zu beachten ist!

    Foto: Pixabay

    Du kennst sie bestimmt auch, diese Werbebanner, die allen Sparern und Investoren eines weiß machen wollen: Die Dividende ist der neue Zins. Fast auf jeder Finanzwebsite findet sich zuweilen einer dieser Werbebanner, die das propagieren.

    Doch hast du dir einmal genauer überlegt, was dieser lapidare Werbespruch bedeutet? Je tiefer ich darüber nachdenke, desto gefährlicher finde ich diese Aussage.

    Bleib am Ball, wenn du wissen willst wieso.

    Zielgruppe: Von Niedrigzinsen frustrierte Sparer

    Wie man anhand dieser Werbemessage ableiten kann, handelt es sich bei der Zielgruppe dieser Aussage um unzufriedene Sparer, deren Geld langsam aber sicher von der Inflation entwertet wird. Haben sie früher noch üppige Zinsen auf ihr Festgeld bekommen, locken nun oftmals mickrige 0,x bis 0,0x % auf Festgeldeinlagen.

    Und wer könnte da widerstehen, wenn eine derart einprägsame Werbebotschaft mit jährlichen Zahlungen in Form von Dividenden lockt, die an die gute alte Zeit erinnern, in der man noch 3 % und mehr bekommen hat?

    Hierbei bleiben allerdings wesentliche Risiken – gerade für diese Gruppe besonders sicherheitsverwöhnter Anleger – unerwähnt.

    Die Risiken

    Doch um diese Risiken besser beurteilen zu können, lass uns zunächst einmal drei wesentliche Faktoren definieren, die ein Zinskonto ausgemacht haben:

    1. Man bekommt jährlich einen im Vorfeld definierten Zins.
    2. Man einigt sich auf eine fest definierte Laufzeit. Man kann also zeitlich super planen.
    3. Die anfängliche Einlagesumme ist zu jedem Zeitpunkt voll vorhanden und geschützt.

    Die Dividenden hingegen bekommt ein Anleger dafür, dass er eine Aktie hält. Es ist eine Form der Gewinnbeteiligung. Daher stehen den oben genannten Aspekten bei der Dividende folgende Merkmale gegenüber:

    1. Du suchst dir zwar Aktien aus, die in der Vergangenheit Dividende gezahlt haben, das ist allerdings keine Garantie für künftige Zahlungen. Auch die Höhe kann mitunter variieren, sowohl zum positiven als auch zum negativen.
    2. Theoretisch kannst du dich zeitlich festlegen. Praktisch macht das aber wenig Sinn, denn: Aktien sind volatil (das heißt, sie schwanken) und somit stehen die Chancen gut, dass deine Rendite in den ersten Jahren trotz Dividende negativ sein kann. Fest planen wird somit schwierig, es sei denn du bist Hellseher und kannst die Schwankungen voraussehen.
    3. Im Zusammenhang mit 2. ist deine anfängliche Einlagesumme nicht sicher. Da Aktien volatil sind, gibt es Schwankungen die du ertragen musst. Und das ist etwas, das gerade sicherheitsbedürftigen Festgeldsparern schwerfallen könnte.

    Hast du das alles bedacht?

    Auf den Punkt gebracht:

    Lass mich das Wesentliche aus dem letzten Absatz unter Berücksichtigung des Titelthemas noch einmal bequem und griffig für dich zusammenfassen: Das Problem bei Dividenden ist, dass diese mit Risiken verbunden sind. Dividenden können zwar die Zinsen ersetzen, allerdings nur mit erheblichen(!) Einschränkungen, da du dich von reichlich Flexibilität verabschieden musst und dafür eine lange Haltedauer sowie gegebenenfalls ein hohes Maß an Volatilität erdulden musst.

    Erst dann können Dividenden, über einen langen Zeitraum betrachtet, wirklich den Zins ersetzen und in vielen Fällen sogar um ein Vielfaches übertreffen, keine Frage. Doch bedenke: Auch wenn wir aus Foolish-langfristiger Perspektive fest davon überzeugt sind, dass langfristig diese Volatilität wieder ausgeglichen wird, garantiert ist das nicht.

    In Anbetracht dessen wirst du mir nun vermutlich zustimmen, dass das Thema nicht so einfach ist, wie es dir die Werbung vorgaukelt.

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    Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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Marktschlagende: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren stärker als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird. Profitabel: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren weniger als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird, aber mehr als null. Negativ: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren fallen wird. Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Aktienwelt360 GmbH Wenn ein Analyst (Mitarbeiter sowie Freiberufler) von Aktienwelt360 über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt. Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (aktienwelt360.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offenlegen. Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Aktienwelt360: - jede Aktie, die sie besitzen, mindestens zehn volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht. Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die: - jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Aktienwelt360 schreiben, mindestens zehn volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.
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