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Anlegerverlag: DAX bricht nach oben aus – wo liegen die Kursziele?
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Anlegerverlag DAX bricht nach oben aus – wo liegen die Kursziele?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
25.01.2017, 09:55  |  437   |   |   

An der Wall Street lief der technologielastige Nasdaq 100 gestern Abend auf ein neues Rekordhoch, der Dow Jones versuchte sich an einem neuen Anlauf Richtung 20.000. Vorgaben, die den DAX heute Früh nach fester Vorbörse gleich mit einer Kurslücke nach oben in den Handel schickten, die nahe an dem bisherigen Jahreshöchststand (11.692 Punkte) heranführte. Das provozierte den Versuch, sich nach oben abzusetzen – und der gelingt zur Stunde. Warum?

Aus rein technischen Gründen. So simpel kann das manchmal sein. Denn nein, der Euro drehte zum US-Dollar nicht wieder nach unten, was positive Impulse hätte schaffen können. Und der ifo-Index, auf den man gespannt wartet, war da noch nicht veröffentlicht, der kommt erst um 10 Uhr. Woran lag es also?

 

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Es lag daran, dass der DAX wochenlang in einer Handelsspanne gefangen war. Das bedeutete: Unten wurde um 11.450 immer wieder gekauft, ab Levels um 11.650 aber auch immer wieder verkauft und Short gegangen. Diese Short-Positionen wurden durch die Attacke an die 11.700 überrannt, die Stoppkurse wurden ausgelöst. Und wenn man aus Short-Positionen im DAX Future herauskommen will, muss man Long gehen, um sich so dann neutral zu stellen. Long gehen erzeugt Kaufdruck – und so lief der DAX letztlich „von alleine“ höher. Und wie weit?

Das wird sich erweisen müssen. Die nächste charttechnische Widerstandsmarke liegt bei 11.802 Punkten, das ist ein Zwischenhoch aus dem Sommer 2015. Das ist aber eine eher „alte“ Linie, ob die beachtet wird, ist noch offen. Jetzt muss man erst einmal sehen, ob nach den Käufen der überrumpelten Bären im Future direkt echte Anschlusskäufe erfolgen, die „netto“, also bewusst Long ausgerichtet sind.

Kommt es dazu und der Dow Jones spielt durch einen Break über 20.000 heute Nachmittag mit, kann der DAX auch über 22.800 laufen. Wenn nicht, kann dieser Ausbruch zur Bärenfalle werden und, falls der Index wieder unter das vorherige Verlaufshoch bei 11.692 rutscht, erst recht Abgabedruck auslösen. Wir meinen: Wer Long ist, kann es natürlich bleiben, aber noch Vorsicht mit Zukäufen. Stop Loss auf Trading-Ebene auf 11.530 Punkte anheben.



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