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Gold oder Sparbuch – das ist die Frage (Teil 2)

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Gastautor: Robert Sasse
14.03.2017, 14:18  |  250   |   |   

Lieber Investor,

Im ersten Teil unserer Übersicht haben wir uns einen generellen Überblick über die verschiedenen Anlageformen verschafft. Dabei haben wir festgestellt dass Realität und Wunschdenken z.T. weit auseinander klaffen. Nun wollen wir den Wandel bei der Auswahl der Anlageformen näher betrachten.

Das Nutzungsverhalten ändert sich langsam

Allerdings hat die hohe Attraktivität auch Konsequenzen. Sie sieht man allerdings erst, wenn man die Ergebnisse vieler Jahre miteinander vergleicht. Hier zeichnet sich ein Trend ab. Auch bei jenen Sparformen, bei deren die Attraktivität die Nutzung deutlich übersteigt, also Eigenheim, betriebliche Altersvorsorge und Gold, legt die Nutzung zu.

Umgekehrt verhält es sich bei den klassischen Sparformen. Zwar investieren noch immer viele Deutsche ihr Geld auf diese Weise, doch sie sehen diese Anlagen durchaus kritisch. Nur noch 14 Prozent der Befragten bewerten den Sparplan, 12 Prozent das Sparbuch und 10 Prozent den Sparbrief als attraktive Anlageformen.

Damit ist das Sparbuch der absolute Gegenpol zum Gold. Gold sehen 38 Prozent der Befragten positiv, obwohl es nur sechs Prozent real besitzen. Aber über ein Sparbuch verfügen aktuell noch 40 Prozent der Deutschen, obwohl es nur 12 Prozent als eine attraktive Anlage empfinden. Immerhin nimmt die Nutzung des Sparbuchs aber ab.

Die wachsende Entfremdung zum Sparbuch ist vermutlich der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank geschuldet und damit ein gesamteuropäisches Phänomen. Auch in anderen Ländern der Gemeinschaft werden Sparbücher häufig genutzt aber kaum als attraktiv angesehen. Lediglich in Großbritannien liegen Realität (55 Prozent) und Attraktivität (43 Prozent) des Sparbuchs nicht allzu weit auseinander.

Aktien und Fonds gewinnen an Zuspruch

Auch wenn die Deutschen ihr Geld mehrheitlich lieber sicher anlegen, gewinnen Aktien und Investmentfonds zunehmend an Attraktivität. Im Jahr 2016 landeten sie mit jeweils 20 Prozent auf den Rängen 7 und 8 der Attraktivitätsskala. Real in Aktien oder Fonds investiert hatten jedoch nur zwölf Prozent (Aktien) bzw. 15 Prozent (Investmentfonds) der Befragten.

Interessant ist, dass sich die Menschen in Frankreich, Italien und Großbritannien noch vorsichtiger äußerten als die als ängstlich und übervorsichtig bekannten Deutschen. Nur sieben Prozent der Italiener, 13 Prozent der Franzosen und 19 Prozent der Briten halten Aktien momentan für attraktiv.

Als möglichen Grund für diesen überraschenden Befund nennt Raimund Wildner, der Geschäftsführer des GfK Vereins, die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage. „Die schwankende Stabilität der Finanzsysteme in Südeuropa und die Unsicherheit aufgrund des Brexits lassen dort die Menschen eher nach sicheren Anlagen suchen. Dagegen hat sich die Attraktivität der Aktien in Deutschland, wo die Wirtschaft rund läuft, seit 2011 mehr als verdoppelt“.

Wenn diese Einschätzung zutrifft, könnte sich die Stimmung für Aktieninvestments schon in den kommenden Umfragen deutlich eintrüben. Sollte Donald Trumps Politik zu Handelskriegen und in deren Folge zu sinkenden Börsenkursen führen, werden auch die Attraktivität und die realen Aktieninvestments leiden.

Ob die Deutschen dann verstärkt in Gold und Silber investieren werden, ist eine spannende Frage. Eine sinnvollere Alternative als die Rückbesinnung auf das alte Sparbuch wäre es in jedem Fall.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim.

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