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Aktien New York: Politische Unsicherheit und IBM-Kursrutsch belasten Dow
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Aktien New York Politische Unsicherheit und IBM-Kursrutsch belasten Dow

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
19.04.2017, 20:21  |  981   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch an seine Vortagsverluste angeknüpft. Zuletzt notierte der US-Leitindex 0,35 Prozent im Minus bei 20 451,10 Punkten. Neben den anhaltenden politischen Unsicherheiten belastete der Kursrutsch der schwer gewichteten IBM-Aktie nach enttäuschenden Quartalszahlen des IT-Riesen. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed ("Beige Book"), dem zufolge die amerikanische Wirtschaft sowie die Beschäftigung in den sechs Wochen bis Ende März moderat gewachsen sind, hatte keinen erkennbaren Kurseinfluss.

Etwas besser als der Dow schlugen sich die anderen Aktienindizes, die schon am Dienstag weniger nachgegeben hatten als der Leitindex: Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,03 Prozent auf 2342,79 Zähler hoch und der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gewann 0,37 Prozent auf 5411,77 Punkte.

Auch am Mittwoch sorgten die durchwachsenen Unternehmenszahlen für keinen rechten Schub. Zudem setzten die Sorgen rund um den Atom-Streit mit Nordkorea, die am Sonntag anstehende, erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen und die für Juni angesetzten Neuwahlen in Großbritannien der Kauflust Grenzen.

IBM hatte zum Jahresauftakt weiter unter der Schwäche im traditionellen Computer-Kerngeschäft gelitten und meldete nun das 20. Quartal in Folge einen Umsatzrückgang. Der Konzern tut sich schwer mit dem von Vorstandschefin Ginni Rometty forcierten Wandel hin zum modernen Anbieter von Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software. Die Papiere büßten als abgeschlagenes Dow-Schlusslicht 4,58 Prozent ein.

Bei Yahoo setzten auch gute Zahlen keine Energien frei: Die Aktien sanken um 0,84 Prozent, obwohl das kriselnde Online-Urgestein im letzten eigenständigen Quartal vor der Übernahme des Kerngeschäfts durch den Telekomkonzern Verizon besser als erwartet abgeschnitten hatte.

Dagegen erfreute die Investmentbank Morgan Stanley ihre Aktionäre: Mit einem Ertrags- und Gewinnsprung in den ersten drei Monaten des Jahres hatte sie an ihr gutes Ergebnis aus dem Schlussquartal 2016 angeknüpft. Mit einem Plus von 2,69 Prozent gehörten die Aktien zu den größten Gewinnern im S&P 500. Die Titel von Konkurrent U.S. Bancorp legten dank eines höher als erwartet ausgefallenen Gewinns im ersten Quartal um 0,22 Prozent zu.

Die an der New Yorker Börse gelisteten Anteilscheine des Autobauers Fiat Chrysler profitierten mit plus 3,29 Prozent von guten Absatzzahlen. Im März hatte das Unternehmen in Europa 17,7 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Beim Elektroautobauer Tesla konnten sich die Investoren über ein Kursplus von 1,58 Prozent freuen. Tesla-Chef Elon Musk hatte im Streit mit der IG Metall eine Jobgarantie für die Mitarbeiter des übernommenen deutschen Autozulieferer Grohmann abgegeben./gl/he

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