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COMMERZBANK und EVOTEC  Charttechnik mahnt zur Vorsicht

20.05.2017, 08:39  |  5114   |   |   

Seit geraumer Zeit haussieren die Aktien der Commerzbank und von Evotec und zauberten hierbei eindrucksvolle Aufwärtsbewegungen auf das Börsenparkett. In den letzten Tagen zeigten die beiden Aktien in ihrem Aufwärtsdrang jedoch Ermüdungserscheinungen. Sicherlich war das auch durch die Entwicklungen am Gesamtmarkt begünstigt, dennoch mahnt die aktuelle charttechnische Lage zur Vorsicht. Eine Standortbestimmung.

Wenn man sich den Chart von Evotec so ansieht, kann einem schon schwindlig werden. Die Aktie legte in den letzten 12 Monaten von unter 4,0 Euro auf in der Spitze 13,47 Euro zu. Angetrieben wurde die Biotechaktie von einem starken fundamentalen Umfeld.

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EMI
WKN
Fälligkeit
Basispreis
Kurserwartung
erw. Perf.
DZBK
16.03.2018
8.00
5.00 %
12.53 %
Commerzbank
14.03.2018
6.60
2.00 %
5.34 %
DB
14.03.2018
22.00
-2.00 %
0.75 %
Citigroup
12.03.2018
21.50
-5.00 %
4.67 %

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Unsere letzte Kommentierung zur Evotec-Aktie vom 15.05. (damals notierte die Aktie bei 12,67 Euro) schlossen wir mit folgendem Fazit: „[…] Die Aktie steht weiter unter Dampf. Die beeindruckende Rally zeigt noch keine Schwäche, doch das exponierte Kursniveau macht die Aktie schon per sé anfällig für Konsolidierungen. Aus charttechnischer Sicht ist der Weg auf der Oberseite allerdings barrierefrei. Die 13 Euro dürften bereits eine gewisse Anziehungskraft auf den Evotec-Kurs ausüben. Auf der Unterseite gibt es eine erste tragfähige Unterstützung erst im Bereich um 10,0 Euro. […]“ 

Die Aktie schoss zwischenzeitlich noch einmal auf ein neues 52-Wochen-Hoch (13,47 Euro) und arbeitete damit unser formuliertes Kursziel von 13,0 Euro ab. Der Ausflug über die psychologisch wichtige 13er Marke war jedoch nicht nachhaltig. Die Aktie kippte nach unten weg. Gewinnmitnahmen bahnten sich ihren Weg. Die Nervosität der investierten Anleger dürfte ob des exponierten Kursniveaus hoch sein. Gewinnmitnahmen sehen in diesen Fällen ja gern auch einmal kräftiger aus… Kurzum: Den ersten Teil unseres Fazits vom 15.05. müssen wir neu formulieren, denn mittlerweile sind erste Warnsignale in Bezug auf eine temporäre Schwäche deutlich zu erkennen. Somit könnte es in den nächsten Tagen auch etwas ungemütlicher werden…. 

Schauen wir uns potentielle Haltezonen an. Vor allem den Bereich um 10,0 Euro (genauer 10,3 bis 10,0 Euro) gilt es, im Auge zu behalten. Das ist aus unserer Sicht der zentrale Support, nicht nur wegen der großen psychologischen Bedeutung der 10 Euro-Marke. Zudem kommt dem Tagestief vom Donnerstag (18.05.) von 11,38 Euro eine große Relevanz zu. Ausgehend von diesem erholte sich die Aktie zwischenzeitlich wieder auf aktuell 12,35 Euro. Sollten die 11,38 Euro erneut unterschritten werden, muss mit einer Fortsetzung der Konsolidierung gerechnet werden. Auf der Oberseite hat die Aktie mit den Marken von 13,0 Euro und 13,47 Euro nun zwei massive Widerstände vor der Brust. In den nächsten Tagen wird aus unserer Sicht die Frage geklärt werden, ob die Aktie sich für die Fortsetzung der Konsolidierung oder für die Wiederaufnahme der Rally entscheiden wird…

Die Commerzbank-Aktie bewegt sich noch immer innerhalb ihres stark ausgeprägten Aufwärtstrendkanals. Allerdings scheint ihr der Schwung etwas abhanden gekommen zu sein. Der Test der wichtigen 10,0 Euro-Marke startete bereits etwas zögerlich aus und scheiterte dementsprechend. Ein Ausbruch über diese psychologisch wichtige Marke hätte sehr wahrscheinlich für neue Dynamik (Stichwort Trendbeschleunigung; orange dargestellt) und neue Kursphantasie gesorgt. 

Nun muss sich die Aktie erneut sammeln. Im bullishen Idealfall wird nun die wichtige Unterstützung bei 9,0 Euro nicht mehr unterschritten. Ein Test dieser Zone fand bereits unter der Woche statt und erhöhte noch einmal die Bedeutung. Weitere wichtige Unterstützungen befinden sich bei 8,5 Euro sowie bei 8,0 Euro und 7,7 Euro. Oberhalb von 10,0 Euro eröffnet sich weiteres Kurspotential. Ein Durchbruch würde aus unserer Sicht ein Kursziel von 10,8 / 11,0 Euro offerieren.


 


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