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4 Gründe, warum ich niemals in Bitcoin investieren werde (und es auch sonst niemand tun sollte)

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.06.2017, 10:00  |  66616   |   |   

Wahrscheinlich findet sich gerade kein Investment, das besser perfomt als Aktien im Cannabis-Business. Außer wohl die digitale Krypto-Währung Bitcoin. Seit Ende März ist der Bitcoin-Wert von rund 900 Dollar auf über 3.000 Dollar gestiegen. Von den letzten 60 Trading-Tagen schloss der Preis der digitalen Währung 75 % der Zeit mit einem Anstieg ab.

Warum Bitcoin gerade durch die Decke geht

Warum ist Bitcoin so viel wert? Schwer zu sagen, vor allem angesichts der dezentralisierten Natur der Währung, aber es könnte mit ein paar Schlüsselfaktoren zu tun haben.

Zunächst bekommt das Thema mehr Aufmerksamkeit. Der Wertanstieg hat zu mehr medialer Sichtbarkeit geführt, richtig in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückte Bitcoin aber vor allem, als im letzten Monat der Ransomware-Angriff von WannaCry verarbeitet wurde. Dabei handelte es sich um schadhafte Software, die Computer sperrte, bis der Nutzer eine Art Lösegeld zahlte – und die einzige Form der angebotenen Bezahlung war Bitcoin.

Außerdem hat Japan Anfang des Jahres die Krypto-Währung als offizielle Währung zugelassen. Das heißt, dass einerseits Bitcoin mit dem Anti-Geldwäschegesetz vor Ort konform gehen muss, andererseits aber auch, dass neue Investoren darauf einsteigen und dass Bitcoin eine alltägliche Art des Bezahlens wird.

Vielleicht hat auch Donald Trump und sein Kabinett etwas damit zu tun. Denn Trump mag den Dollar etwas schwächer, um die US-Exportwirtschaft anzukurbeln. Ein schwacher Dollar allerdings macht Investoren oft auf Werte aufmerksam, die begrenzt vorhanden sind und in der Regel wertstabil sind. Etwa Gold, oder eben Bitcoin. Diese nämlich sind auf insgesamt 21 Millionen begrenzt und sind aufgrund dieser Endlichkeit Gold nicht ganz unähnlich und für manche Investoren eine ernstzunehmende Alternative zum Edelmetall.

In Trumps Stab findet man auch den Budget-Vorsitzenden Mick Mulvaney, der als so großer Verfechter der Krypto-Währung ist, dass man ihn “Bitcoin-Kongressabgeordneten” nennt.

Warum ich ich niemals Bitcoin kaufen werde

Ich persönlich fasse keine Bitcoin an. Hier sind vier Gründe, warum ich von Bitcoin – und allen anderen Krypto-Währungen –  die Finger lasse. Und ich schlage vor, dass du dasselbe tun solltest.

1 Die Anonymität ist das größte Risiko

Sicher, ein Teil der Faszination geht davon aus, dass keine Regierung hinter Bitcoin steckt und dass man als Nutzer relativ anonym bleibt, auch wenn die Transaktionen in den Blockchains gespeichert werden. Das ist sicherlich ein Grund dafür, warum die Währung in letzter Zeit so beliebt geworden ist.

Allerdings birgt genau diese Anonymität das Risiko, dass Betrug und andere Verbrechen stattfinden. WannaCry ist nur ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn diese Technologie in die falschen Hände gerät. Wenn die Regierungen überall auf der Welt feststellen, dass Kriminelle und Terroristen Bitcoin für ihre Machenschaften verwenden, könnte das neue Regularien nach sich ziehen. Derzeit gibt es davon herzlich wenige. Wenn die Regularien greifen und damit der Besitz von Bitcoin schwieriger wird, dürfte das einen Preisfall nach sich ziehen.

Auch würde ein Eingreifen von Regierungen der von den Nutzern so hoch geschätzten Anonymität schaden, was viele davon abbringen würde – und wiederum den Wert der Währung senkt.

2 Sicherheit bereitet große Sorgen

Ein weiteres großes Problem von Bitcoin ist, dass die Sicherheit jetzt und in der Zukunft Anlass zur Sorge gibt. Nicht nur, dass es Angriffe auf die Netzwerke geben könnte, die mit Bitcoin umgehen. Es gibt noch viel mehr Probleme als nur Cyberattacken.

Ein Artikel von Forbes aus dem Jahr 2015 beschreibt, dass die Bitcoin-Netzwerke nicht zentralisiert werden, um möglichen Angriffen oder Betrug vorzubeugen. Das Netzwerk ist derzeit dezentral, weil es von zahlreichen “Bitcoin-Minern” betrieben wird, jenen Menschen und Unternehmen, die das System hinter Bitcoin aufrecht erhalten. Sie werden derzeit mit Bitcoin-Blöcken und Transaktionsgebühren bezahlt. Allerdings sind diese Blöcke gerade alles, wie sie Geld verdienen. Nach und nach verlieren diese Blöcke ihren Wert, wenn also die Gebühren nicht erhöht werden, steht die Gefahr, dass sich der Aufwand für diese Miner nicht mehr lohnt. Das wiederum würde zu einer Zentralisierung führen, da immer weniger Menschen dahinter stecken – und somit das Risiko eines erfolgreichen Angriffs erhöhen.

Plus: Wenn auch nur einer oder gar ein paar Betrüger im System sind und Bitcoins kontrollieren, wird das einem zentralisierteren Markt mehr als bloß ein bisschen schaden.

3 Es lässt sich nicht auf vernünftige Weise in Bitcoin investieren

Das dritte Problem, das ich mit Bitcoin habe: Es gibt es keinen richtig “sicheren” Weg, zu investieren. Wenn man auf einem anonymen No-Name-Markt investiert, droht der Totalverlust der Einlage an Hacker.

Im Jahr 2014 meldete Mt. Gox, eine japanische Börse, an der zu diesem Zeitpunkt etwa 70% aller Bitcoin-Transaktionen stattfand, Konkurs an. Dabei teilte man mit, dass 850.000 Bitcoins gehackt worden sind, im Wert von etwa 450 Millionen Dollar. Man teilte auch mit, dass auch 27 Millionen Dollar in Cash verloren waren, die sich in den Kassen befunden haben sollten.

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Kommentare

Im Grunde ist die Investition in Bitcoins nicht sehr schwer... Sicherlich gibt es eine ganze Menge schwarzer Schafe im Markt und Dinge die man beachten sollte. Aber eine Investition lohnt sich. Und die Wertsteigerung der Bitcoins spricht da für sich.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und ein paar Tipps fürs Investieren runtergeschrieben, inkl. Anbieterauswahl: https://www.bankenmaerchen.de/bitcoins-investieren/
Schade Schade Schade... dachte bis dato The Motley Fool betreibt eine seriöse Berichterstattung - da muss ich mich wohl getäuscht haben.
Ich schließe mich zu 100% dem Kommentar von Darius Karampoor an.
@The Motley Fool: Bitte vorher ordentlich recherieren bevor man mit solchen Artikeln kommt.
So viel Bullshit in einem Artikel - oder aber: die Angst der Fond- und Aktienmanager vor der Kapitalflucht in Cryptowährungen

Zu 1)
Bitcoin ist nicht Anonym, sondern Pseudonym.
Der Anteil der Darknet- und mafiaähnlichen Aktivitäten beträgt circa 0,005-0,009% des täglichen Transaktionsvolumens. Der Anteil ist bei herkömmlichen Währungen also weitaus höher, trotzdem werden € und $ nicht verboten.
Genau genommen hat bitcoin / blockchain hier sogar Vorteile: Während der Betrüger mit seinem Bargeldkoffer seine Beute irgendwo unerkannt ausgeben kann, sind die bitcoin-Adressen hingegen für alle öffentlich sichtbar. Also auch, wenn diese transferiert oder ausgegeben werden.
Die aus dem beschriebenene "WannaCry"-Angriff (der selbst übrigends überhaupt nichts mit bitcoins zu tun hat) erbeuteten Gelder liegen noch unberührt auf der bitcoin-Adresse der Erpresser....

Zu 2)
Fast der gesamte 2. Abschnitt des 2. Absatzes ist völlig falsch. Richtig ist: Bezahlt werden die Miner für Ihre Arbeit in Form von neuen bitcoins. Es ist zwar im Code hinterlegt, dass es immer schwerer ist, neue bitcoins zu finden, allerdings entwickelt sich der Kurs im Vergleich zu dieser Steigerung noch Stärker, sodass eine Bezahlung durch neue Coins immer garantiert ist. Im Protokoll ist auch vorgesehen, dass wenn der letzte (21-millionste) bitcoin gefunden wurde, die Miner dann durch Transaktionsgebühren bezahlt werden. Bei steigendem Kurs, wie es aktuell der Fall ist, ist das ganze für die Miner lukrativer denn je.
Eine Zentralisierung ist und war nie eine Option. Also ist alles, was sie dort schreiben/zitieren, falsch und einfach nur panikmache.

Zu 3)
Es gibt sehr sichere Wege. bitcoin.de z.B. arbeitet mit einer von der BaFin lizensierten, deutschen Bank, der Fidor Bank AG zusammen.
Hinterlegte bitcoins sind also auch hier abgesichert. Des Weiteren ermöglicht die Seite auch ein Echtzeit-Trading. Man sollte die Coins nach dem Kauf jedoch tatsächlich in einer eigenen Wallet, am besten Hardware-Wallet wie "Ledger" oder "Trezor" speichern und nicht auf dem Börsen-Account liegen lassen.
Alle haben aus dem Vorfall im Jahre 2014 gelernt, welcher aber nicht auf ein Versagen der bitcoin-Technologie zurückzuführen ist, sondern darauf, dass die Anleger ihre bitcoin und Gelder auf dem Börsenaccount liegen gelassen haben und nicht in einer eigenen Wallet gespeichert haben.

Dies ist vergleichbar mit folgendem Szenario: Sie wollen Gold kaufen. Dazu bringen Sie Geld mit in eine Lagerhalle, wo Gold gegen Geld getauscht wird. Nun lagern Sie sowohl Ihr Gold, als auch ihr Geld in einem Nebenraum der Lagerhalle, anstatt es mit nach Hause zu nehmen. Nachts wird die Lagerhalle gestürmt und die Nebenräume geplündert. Weder kann der € was dafür, noch das Gold. Die Lagerhalle (MtGox) war schlecht gesichert und die Anleger haben Ihre Werte nicht vernünftig gelagert/gesichert.

Zu 4)
Das stimmt, aktuell herrscht noch viel Unwissenheit auf diesem Gebiet. Aber durch solche Artikel wie diesen tragen Sie eher dazu bei, dass falsche Behauptungen verbreitet werden, anstatt aufzuklären. Das finde ich schade!

Mit besten Grüßen und der Hoffnung auf bessere Recherche in der Zukunft,

Darius Karampoor

Disclaimer

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