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Schwule und Lesben weniger gesund als Heteros

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
28.08.2017, 06:00  |  568   |   |   

Washington (pte001/28.08.2017/06:00) - In den USA haben lesbische Frauen, schwule Männer und Bisexuelle ab 50 ein höheres Risiko für chronische Erkrankungen, wie kardiovaskuläre Probleme, ein geschwächtes Immunsystem und Leiden im Nacken- oder unteren Rückenbereich. Auch gibt es laut einer Studie der University of Washington http://washington.edu unter Homo- und Bisexuellen mehr exzessive Raucher und Alkoholiker. Schuld daran sei die mangelnde Gesundheitsbetreuung für LGBTQ-Erwachsene - also Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und Queere.

33.000 Datensätze analysiert

Die US-Forscher haben Daten ausgewertet, die auf nationalen Bevölkerungsangaben basieren. Zwei-Jahres-Werte von 33.000 hetero- und homosexuellen Amerikanern ab 50 Jahren wurden analysiert. Karen Fredriksen-Goldsen von der University of Washington verweist hierbei auf eine ältere Erhebung namens "Aging with Pride" http://age-pride.org , die zum Teil als Basis für die aktuelle Studie gedient hat.

Zu den Entdeckungen der Studie zählen Krankheiten, wie zum Beispiel geistige Störungen und Einschränkungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte oder ein schwaches Immunsystem. All diese Krankheiten treten laut den Experten bei Homosexuellen deutlich häufiger auf. 53 Prozent der lesbischen und bisexuellen Frauen leiden an Genick- und Rückenschmerzen. Bei an Männern interessierten Frauen sind es der Studie nach nur 40 Prozent. Homosexuelle Männer leiden um drei Prozent häufiger an Brustschmerzen in Verbindung mit Herzkrankheiten.

Bisexuelle am stärksten gefährdet

"Die stärksten Ursachen für schlechte Gesundheitszustände sind Diskriminierung und ungerechte medizinische Behandlung", sagt Fredriksen-Goldsen. Bisexuelle Männer und Frauen würden sowohl in der allgemeinen Bevölkerung als auch in schwulen und lesbischen Gemeinschaften oft ausgegrenzt. Bisexuelle berichten häufig, sich stark isoliert zu fühlen und starken Stress zu erfahren, was wiederum zu Verhaltensweisen und Gewohnheiten mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit führen kann.

(Ende)

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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20170828001 ]



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