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Nachhaltig investierende Fonds Europa verbessern - und gewinnen!

Gastautor: Dieter Fromm
27.09.2017, 14:56  |  633   |   |   

Der französische Präsident Macron fordert eine Stärkung Europas, die jedoch für Nettozahler wie Deutschland teuer werden könnte. Während politische Pläne also ein Balanceakt bleiben, können Privatanleger mit nachhaltig investierenden Aktienfonds die Eurozone stärken - und gleichzeitig vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Ein Rating erleichtert dabei die Auswahl.


Mit nachhaltig investierenden Fonds können Sie ihr Geld guten Gewissens für sich arbeiten lassen. (© Bits and Splits)

Ein neues Finanzministerium für die EU, eine gemeinsame Verteidigung, ein gemeinsames Asylamt und denselben Satz für Unternehmenssteuern - diese Vision präsentierte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron für Europa. Eine Umsetzung wäre aber vor allem für Netto-Empfängerländer eine gute Nachricht. Nettozahler wie Deutschland hören solche Vorschläge hingegen weniger gerne. Denn Mitgliedsstaaten sollten dafür etwa drei bis vier Prozent ihres BIP als Beitrag einbringen. Das wären für Deutschland mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr. Bisher lag der EU-Beitrag bei etwa 28 Milliarden Euro.

Europa für die Zukunft stark zu machen, ist für Politiker also nicht einfach. Zu viele Interessen gilt es dabei zu berücksichtigen. Für Anleger gibt es hingegen eine Möglichkeit, die eigene  Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu stärken und gleichzeitig  etwas für das eigene Portemonnaie zu tun. Sie wählen dafür nachhaltig investierende Fonds und ETFs, die im Euroraum investieren.   

Was bedeutet Nachhaltigkeit?
 

Keine Rüstungswirtschaft, ordentliche Arbeitsbedingungen und der sparsame Umgang mit Ressourcen: Die Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien fordern immer mehr Investoren. Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie: Beobachter rechnen damit, dass in den kommenden Jahrzehnten immer mehr umweltfreundliche Antriebstechnologien und neue Mobilitätskonzepte entwickelt werden. Die in dieser Hinsicht innovativsten Unternehmen dürften in wenigen Jahren auch wirtschaftlich die Nase vorn haben. 

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