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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick September 2017
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick September 2017

Nachrichtenquelle: Asset Standard
15.10.2017, 00:00  |  365   |   |   

Im September legte US-Präsident Donald Trump einen Entwurf zur Steuerreform vor, der Ölpreis stieg im September um 10 % auf 56 Dollar je Barrel und die politischen Agenden prägten erneut die Finanzmärkte.

Neues

Entwurf zur US-Steuerreform zog alle Aufmerksamkeit auf sich
Im September legte US-Präsident Donald Trump einen Entwurf zur Steuerreform vor. Die Reform ist von Unterfinanzierung gekennzeichnet und wird überwiegend die allerreichsten Amerikaner und die Unternehmen begünstigen. Die Unterfinanzierung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Republikaner ein weiteres Mal mit der Annullierung der vom ehemaligen Präsident Barack Obama eingeführten Gesundheitsreform scheiterten. Der Markt reagierte jedoch positiv auf den Entwurf sowie auf die Aussicht dafür, dass Donald Trump einen neuen Chef der US-Zentralbank, Federal Reserve, ernennen wird, der eine lockere geldpolitische Haltung vertritt.

Der Anstieg des Ölpreises setzte sich im September fort

Der Ölpreis stieg im September um 10 % auf 56 Dollar je Barrel - d. h. auf einen Preis, der um 25 % höher als im Juni liegt, in dem der Ölpreis das niedrigste Niveau in diesem Jahr erreichte. Industrieexperten zufolge sind die Preissteigerungen u. a. auf eine niedrigere Anzahl von Reichen Bürgern in den USA, die Hurrikans Harvey und Irma sowie auf das reduzierte Angebot im Nahen Osten wegen Spannungen bezüglich des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums zurückzuführen. Aus längerer Perspektive betrachtet hat der Ölpreis im vergangenen Jahr jedoch zwischen 40 und 60 Dollar geschwankt und sich nach dem dramatischen Rückgang von 115 Dollar Mitte 2014 gefestigt.

Politik auf der Agenda für noch einen Monat

Im September prägten die politischen Agenden erneut die Finanzmärkte. Sowohl in Form von geopolitischen Spannungen bezüglich Nordkoreas als auch in Form von Russlands größter Militärübung seit dem Kalten Krieg. Darüber zeigte die Bundestagswahl, dass Angela Merkel nach dem Erdrutschsieg für die AfD vermutlich eine fragilere Koalitionsregierung haben wird als vor der Wahl. Ende des Monats wurden zudem Parlamentswahlen in Japan angekündigt und ein Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien abgehalten.

Marktrendite

Die Energieunternehmen wurden von Ölpreisanstiegen begünstigt

Die globalen Aktienmärkte verzeichneten erneut im September Kursanstiege. Und dies trotz weiterer geopolitischer Spannungen bezüglich Nordkoreas, einer Schwächung von Angela Merkel nach der Bundestagswahl und gemischter Wirtschaftsbarometer aus der Eurozone. Die dänischen Anleger profitierten von einem leichten Anstieg des Dollar nach einem fünfmonatigen Rückgang. Die Stärkung des Dollar erfolgte nach der Veröffentlichung eines Entwurfes zur Steuerreform und wegen der Aussicht auf die Ernennung eines taubenhaften US-Zentralbankchefs, d. h. vor dem Ende der Amtszeit der gegenwärtigen Zentralbankchefin Janet Yellen. Die Energieaktien profitierten von steigenden Ölpreisen, und daher verzeichnete dieser Sektor einen Anstieg um mehr als 7 %, während die globalen Aktien im Durchschnitt und unter Berücksichtigung der Stärkung des Dollar um 0,6 % um knapp 3 % zulegten.

Ausgeprägte Erwartung einer Zinserhöhung durch die Fed - keine Klärung durch die EZB

Die jüngsten Meldungen durch die Fed lassen eine Zinserhöhung im Dezember erwarten. So spielt die Fed die Bedeutung der gedämpften Preisentwicklung herunter. In Europa gibt es nach wie keine Klärung der Zukunft des Ankaufsprogramms durch die EZB, das im Dezember endet. In Dänemark hatten die kündbaren Hypothekenanleihen einen fantastischen Monat. Die Begebung kündbarer Anleihen ist fast ins Stocken geraten, und gleichzeitig hat es eine starke Nachfrage vor allem von Seiten ausländischer Anleger gegeben. Die Renditen kündbarer Anleihen waren im September daher positiv und die direkte Ursache für die positiven Renditen der dänischen Rentenfonds.
Im September waren die Renditen der Emerging Markets gemischt. Für Begebungen in Kernwährung ergaben sich negative Renditen, während sich für Begebungen in Lokalwährung positive Renditen ergaben. Vor allem steigende Ölpreise und andere Rohstoffe haben den Markt unterstützt. Die negative Rendite bei Begebungen in Kernwährung ist dagegen auf steigende US-Zinsen zurückzuführen.
Was die Unternehmensanleihen betrifft, gab es auch große Unterschiede zwischen Anleihen mit hohem bzw. niedrigem Rating. Die Anleihen mit hohem Rating folgten der Entwicklung der Staatsanleihen, deren Zinsen sowohl in den USA als auch in Europa stiegen. Die Anleihen mit hohem Rating erzielten daher eine negative Rendite. Im Gegensatz hierzu erzielten die niedriger gerateten Unternehmensanleihen eine positive Rendite. Diese Anleihen sind oft kurzfristig und daher in geringerem Grad von steigenden Zinsen beeinflusst. Gleichzeitig haben einige Unternehmen in der Ölbranche vom steigenden Ölpreis profitiert.


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Frühere Gewinne und die frühere Kursentwicklung sind nicht als zuverlässiger Indikator für künftige Gewinne und die künftige Kursentwicklung zu verstehen. Der Gewinn und/oder die Kursentwicklung können negativ sein. Keine der hier enthaltenen Informationen ist als Anlageberatung zu verstehen, vor einem Kauf oder Verkauf sollten Sie sich immer an Ihren Investment- und Steuerberater wenden.



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