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Christian Lindner In der Wirtschaft wächst Kritik an Lindner

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.12.2017, 08:28  |  1377   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der deutschen Wirtschaft wächst die Kritik an FDP-Chef Christian Lindner und seinem Nein zu einer Regierungsbeteiligung. "Jamaika hätte einen politischen Modernisierungsschub bedeuten können", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, dem "Spiegel". "Es ist schade, dass die Gespräche nicht professioneller gelaufen sind, etwa was die Größe der Verhandlungsgruppen angeht. So hat Deutschland eine Chance verpasst."

Unmut äußert auch der Präsident der rheinland-pfälzischen Landesvereinigung der Unternehmerverbände, Gerhard Braun. Er habe fest mit Jamaika gerechnet, so Braun. "Wir sind enttäuscht." Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer des Allgemeinen Verbands der Wirtschaft Norddeutschlands und von Nordmetall, konterte Lindners Motto "Besser nicht regieren als falsch regieren" auf einem Parlamentarischen Abend am Mittwoch im Kieler Yacht Club: "Es ist besser, selbst zu regieren, als von anderen falsch regiert zu werden." Eine Regierungspartei werde nicht nur daran gemessen, womit sie sich durchsetze, sondern auch daran, "wie viele unvernünftige Ideen sie verhindert", so der Verbandschef.


2 Kommentare

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Kommentare

ich finde es auch mächtig enttäuschend, dass die FDP mal wieder nicht in der Lage war zu zeigen, dass sie regierungsfähig ist :cry: erneut nur Wahlversprechen... und dann nur Luft, weil für die Opposition wurde die FDP nicht gewählt :mad:
"Es ist besser, selbst zu regieren, als von anderen falsch regiert zu werden."
Eine Regierungspartei werde nicht nur daran gemessen, womit sie sich durchsetze, sondern auch daran, "wie viele unvernünftige Ideen sie verhindert", so der Verbandschef.

=> Volle Zustimmung!

Ich selbst habe mit der Zweitstimme die FDP gewählt, mit der Erststimme die kleine ÖDP (also grün). Das mag für einige nicht optimal zusammenpassen, ich bin jedoch der Meinung, dass eine moderne Wirtschafts- und Umweltpolitik sich nicht ausschließen. Im Gegenteil, es wäre m. E. längst an der Zeit neu zu denken. Die CDU hätte gelb und grün unter einen Hut bringen können, schade dass es wegen der FDP nichts geworden ist. Vielleicht setzt ja irgendwann doch noch ein Umdenken ein. Jetzt wieder eine Koalition mit der in meinen Augen rückwärtsgewandten SPD wäre jedenfalls sehr bedauerlich ...

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