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Kubicki "Maas hat als Justizminister versagt"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
09.01.2018, 05:00  |  1789   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Diskussion um das umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz übt FDP-Vize Wolfgang Kubicki scharfe Kritik an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). "Man darf die Einordnung und Ahndung eines strafrechtlichen Sachverhalts nicht, wie der Justizminister, einer privaten Einrichtung überlassen", sagte Kubicki der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagsausgabe). "Der Bundesjustizminister hat mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz den Rechtsstaat aufgegeben und kapituliert. Wir dürfen die Justiz nicht teilprivatisieren", so der stellvertretende FDP-Vorsitzende.

Die FDP sei dafür, das Gesetz abzuschaffen und für eine neue Regelung zu sorgen, die es den Strafverfolgungsbehörden ermögliche, Hass, Beleidigungen und Verleumdungen im Netz besser zu ahnden. "Wir dürfen das nicht den großen Konzernen selbst überlassen. Wenn Facebook, Twitter und Co. selbst zum Richter werden und über Meinungsäußerungen entscheiden, haben wir ein Riesenproblem. Das ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft", so Kubicki. Wenn Kernaufgaben nicht mehr vom Staat, sondern von Konzernen erfüllt würden, wäre das ein Armutszeugnis, so der FDP-Vize. "Ein Justizminister, der das zulässt und für die Selbstaufgabe mitverantwortlich ist, ist in seinem Amt nicht mehr tragbar. Herr Maas hat als Justizminister versagt. Wer seinen eigenen Strafverfolgungsbehörden nicht mehr zutraut, die Probleme zu lösen, sollte sein Amt aufgeben."

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Kommentare

Der "Idiot" der den klugen Sarazin auf Twitter einen Idioten genannt hat, hat sich selber gelöscht :-)))

Schadenfreude ist die reinste aller Freuden.
Diese Nachricht hat mir ein ungezwungenes Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Fällt die Titulierung eines Menschen mit Idiot nicht
unter den Strafrechtsbegriff Beleidigung?
Die FDP gehört zu denen die erst schreien wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das sind die wahren Populisten. Lobbyisten natürlich auch

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