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Indizes im Vergleich QIX-Index schlägt DAX-Index

Gastautor: Walter Kozubek
21.02.2018, 06:27  |  1206   |   |   

Mittel- bis langfristig orientierte Anleger, die diversifiziert auf deutsche Qualitätstitel setzen wollen, finden im QIX Deutschland-Index ein systematisch-quantitatives Konzept vor.

Mit QIX, dem Qualitätsaktienindex Deutschland, macht die TraderFox GmbH seit knapp zwei Jahren eine Quality-Strategie für private Anleger in Form eines Zertifikates (ISIN DE000UBS1QX7) investierbar. Bei diesem u.a. auf Benjamin Graham zurück gehenden Analyseansatz zur Auswahl „qualitativ hochwertiger“ Unternehmen gewichten die TraderFox-Strategen insgesamt 15 „harte“ quantitative Kriterien, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei spielen nicht nur klassische Unternehmenskennzahlen wie die Eigenkapitalrendite und –quote oder Umsatzwachstum und –rentabilität eine Rolle, sondern auch Börsenkennzahlen wie KUV, KGV sowie die tägliche Volatilität (auf 12 Monate) und die wöchentliche Volatilität (auf 3 Jahre).

Top 25 der 100 größten deutschen Unternehmen

Während der DAX die Wertentwicklung der Aktien der 30 größten und liquidesten deutschen Unternehmen (gemessen nach frei verfügbarer Marktkapitalisierung sowie Handelsvolumen) abbildet, sucht der QIX die besten 25 Aktien aus den nach obigen Qualitätskriterien geordneten deutschen Top 100 aus. Im Gegensatz zum vierteljährlich nach Marktkapitalisierung gewichtenden DAX werden die QIX-Komponenten bei den halbjährlichen Anpassungsterminen gleichgewichtet. Aus Gründen der Transparenz (unübersichtliche bilanzielle Bewertungsspielräume etc.) werden Holding- und Immobiliengesellschaften ex ante von der Indexbildung ausgeschlossen.

Im QIX finden sich derzeit ganze 14 DAX Werte. Dennoch konnte der QIX in den letzten 12 Monaten eine Outperformance von 8 Prozentpunkten erzielen; seit Indexstart liegen beide Marktbarometer in etwa gleichauf. Die zusätzlichen Aktien aus MDAX und SDAX eröffneten allerdings nicht nur Performance-Potenzial, sondern senkten auch die Schwankungen: Obwohl der QIX fünf Komponenten weniger zählt, lag seine Jahresvolatilität mit 10,7 Prozent einen Prozentpunkt unterhalb des DAX.

Die Managementgebühr liegt bei 1,5 Prozent p.a. Die unverzichtbaren (Netto-)Dividenden werden durch die Indexkonstruktion (Performance-Index) am Tag ihrer Ausschüttung reinvestiert und somit zum langfristigen Werttreiber.

ZertifikateReport-Fazit: Wer diversifiziert auf deutsche Qualitätstitel setzen und das klassische Konzept der Kapitalisierungsgewichtung durchbrechen möchte, findet im QIX Deutschland ein systematisch-quantitatives Konzept (im ETF-Segment auch als „Smart Beta“ bekannt), das sich durch Reinvestition der (Netto-)Dividenden insbesondere für mittel- bis langfristig orientierte Anleger eignet.

Autor: Thorsten Welgen

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