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Porsche Eine leichte Stabilisierung, mehr nicht!

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Gastautor: Robert Sasse
13.03.2018, 13:38  |  422   |   

Liebe Leser,

erst das bestätigende Urteil zu Dieselfahrverboten in Deutschlands Innenstädten, dann der, auf dem Schlachtfeld der Automobilexporte in die USA ausgetragene, drohende Handelskrieg zwischen der EU und den USA, den US-Präsident Donald Trump in den letzten Wochen mit markigen Worten hat in den Vordergrund treten lassen – für die deutsche Automobilindustrie hätte die Nachrichtenlage im Februar und März kaum schlechter sein können.

Dass die Anleger vor diesem unsicheren Hintergrund Investitionen in die deutschen Automobilbauer und ihre Aktien nicht unbedingt mit Begeisterung tätigen werden, kann nicht verwundern. Die Charts der Autowerte, auch jener der Porsche SE, sprechen an dieser Stelle eine eindeutige Sprache. Seit dem 23. Januar sind die meisten Handelstage von Verlusten geprägt.

Der Kurs der Porsche-Aktie, der sich im Januar zunächst noch positiv entwickelt hatte und bis zum 23. Januar weitere Kursgewinne auf 80,28 Euro verzeichnen konnte, ist dadurch in einen Abwärtstrend übergegangen. Dieser ist immer noch vollkommen intakt, denn auch in der letzten Handelswoche gelang es den Käufern nicht, die Porsche-Aktie so weit ansteigen zu lassen, dass es zu einem Bruch des Trends gekommen wäre.

Große Unsicherheit unter den Anlegern

Die Aktie bewegte sich in einer ausgesprochen engen Handelsspanne zwischen 64,36 Euro auf der Unterseite und 67,30 Euro auf der Oberseite seitwärts. Dass am Freitag der Wochenschlusskurs mit 66,20 Euro etwa in der Mitte dieser Spanne gebildet wurde, sagt einiges über die Unentschlossenheit der Anleger aus.

Unangenehm ist, dass durch die Verluste der beiden letzten Wochen auch das am 6. Februar bei 65,38 Euro markierte Korrekturtief zwischenzeitlich unterschritten wurde. Bei anderen deutschen Aktien lagen die Anfang März erreichten Tiefstände deutlich über dem Februartief. Das zeigt, wie kritisch die Anleger den Automobilwerten in diesen Tagen gegenüberstehen und wie unangenehm die Drohungen aus dem Weißen Haus in Washington empfunden werden.

Aktuell bieten die Zwischenhochs aus dem November 2017 um 65,38 Euro eine gewisse Unterstützung. Sollten sie in den nächsten Tagen allerdings aufgegeben werden, droht ein Test der im November erreichten Tiefs bei 60,23 Euro.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim.

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