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WTI und Brent – satte Renditen mit Inlinern

Gastautor: Daniel Saurenz
18.05.2018, 07:00  |  730   |   |   

Symbol_BörseVergangene Woche wurden die Ölpreise durch den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran in die Höhe getrieben. Zwischenzeitlich notierten sie auf dem höchsten Stand seit Ende 2014. Zu Beginn der neuen Handelswoche haben sich die Preise wieder etwas verbilligt, bleiben aber auf recht hohem Niveau. Weiterhin ausreichend Puffer nach oben, mit jedoch mehr Abstand zur unteren Barriere, bieten die Inliner: SC9B4F und SC9B5M auf WTI sowie SC8R7R und SC96VS auf die Nordseesorte Brent.

Wir schauen auf den ausführlichen Kommentar der Vontobel-Analysten:

Rohöl – Vom Angebots- zum Nachfrageüberschuss

Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat die Ölpreise vergangene Woche auf den höchsten Stand seit Ende 2014 getrieben. Grund war die Furcht am Markt vor Angebotsengpässen, da die USA ihr Sanktionsregime gegen Teheran wieder in Kraft setzen wollen. Weitere 2,5 Mio. Barrel Rohöl pro Tag stehen nun zur Disposition. Dies könnte das Marktgleichgewicht endgültig in Richtung eines schweren Angebotsdefizits kippen. Zu Beginn der neuen Handelswoche haben sich die Preise wieder etwas verbilligt, bleiben aber auf recht hohem Niveau. Brent-Öl kostete letzte Woche knapp 78 US-Dollar je Barrel, am Montag waren es zeitweise 60 Cent weniger je 159 Liter-Fass.

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Öl_rohstoffeAuch aus Sicht der Commerzbank wird das Thema Iran-Sanktionen die Ölpreise hoch halten. Die USA hätten den Druck auf die westlichen Verbündeten, sich den Sanktionen anzuschließen, erhöht. Der Nationale Sicherheitsberater John Bolton etwa habe angedeutet, dass europäische Unternehmen sanktioniert würden, die mit dem Iran Geschäfte machen. „Die Unsicherheit darüber dürfte viele Unternehmen vorsichtig werden lassen, neue Lieferkontrakte mit dem Iran abzuschließen, was in den kommenden Monaten einige hunderttausend Barrel pro Tag weniger Ölangebot für den ohnehin schon unterversorgten Markt bedeuten würde“, glauben die Experten. Ein vollständiges Ölembargo der EU gegen den Iran wie zwischen 2012 und 2015 dürfte es vorerst aber nicht geben.

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Der Ölmarkt stellt sich heute diametral zu dem von vor einem Jahr dar. Der Preis für Rohöl ist innerhalb der letzten zwölf Monate um mehr als die Hälfte gestiegen. Noch Anfang 2016 war der Preis kurzzeitig unter 30 Dollar je Barrel gefallen. „Die Akteure auf den Märkten haben wirksame Mittel gefunden, um die Ölschwemme dieser Zeit einzudämmen”, sagt EID-Experte Rainer Wiek. Denn jahrelang förderten die Ölproduzenten mehr Rohöl, als weltweit gebraucht wurde, und füllten so die Lager. Das sei vorbei. In den USA lägen die Lagerbestände bei Rohöl um 17 Prozent unter dem Vorjahr, bei Benzin und Diesel sogar um 23 Prozent.

Quelle: Vontobel, eigene Recherche

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