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Deutsche Lufthansa Es war nicht einfach

31.07.2018, 10:28  |  563   |   |   

Die Deutsche Lufthansa erzielte im 2. Quartal einen Umsatz von 9,298 Mrd. Euro und bleib damit unter den Analystenschätzungen von 9,371 Mrd. Euro zurück. Das EBIT (bereinigt) lag auf einem Niveau von 982 Mio. Euro und somit leicht über der Prognose von 945,5 Mio. Euro. Beim Nettogewinn blieben im abgelaufenen Quartal 734 Mio. Euro hängen – Prognose lag bei 638 Mio. Euro. Insgesamt ein solides Zahlenwerk, bedenkt man die Herausforderungen durch die AirBerlin-Integration und steigende Kraftstoffkosten.

LH hält an Jahreszielen fest

Technisch hat sich das Wertpapier der Lufthansa zuletzt nicht unbedingt positiv entwickelt, sondern korrigierte seit Anfang dieses Jahres auf ein Niveau von 19,80 Euro und somit in den Bereich der Jahreshochs aus 2014 abwärts. In der letzten charttechnischen Besprechung vom 25. Juni 2018: „Lufthansa: Hier liegt ein potenzieller Wendepunkt!“ wurde auf den markanten Unterstützungsbereich vorzeitig hingewiesen, wo eine Trendwende favorisiert wurde und diese – wie gerade zu sehen ist – auch vollzogen werden konnte. Mit dem heute vorgelegten Zahlenwerk konnte das Wertpapier der Lufthansa sogar über seinen seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend springen und somit ein Folgekaufsignal für die nächsten Wochen aufstellen.

Kaufsignal aktiviert

Um als Anleger von einer weiter steigenden Lufthansa-Aktie profitieren zu können, kann beispielsweise auf das Unlimited Turbo Long Zertifikat (WKN: PX0683) zurückgegriffen werden. Sobald die Tageskerze oberhalb von knapp 23,00 Euro fertiggestellt wurde, sind weitere Kursgewinne im Wertpapier der LH bis rund 25,00 Euro zu erwarten. Darüber könnte sich die Akte sogar bis in den Bereich von 28,06 Euro herantasten. Bis zum ersten Zielbereich kann bereits eine Rendite von etwas mehr als 100 Prozent herausspringen.

Freudensprünge nach Zahlen

Das Gegenszenario sieht hingegen einen nachhaltigen Rückfall unter 22,00 Euro vor, wodurch zunächst die Unterstützung um 21,22 Euro angesteuert werden sollte. Darunter ist zwingend mit einem Test der Jahrestiefs bei 19,80 Euro zu rechnen, wo die Lufthansa-Aktie die Chance auf ein zweites Standbein erhält. Sollte dieses Szenario ausbleiben, müssen weitere Rücksetzer zurück auf 17,80 Euro zwingend einkalkuliert werden. Dies würde den vorherigen Abwärtstrend jedoch auf unbestimmte Zeit merklich in die Länge ziehen.

Lufthansa (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 23,56 // 23,78 // 24,23 // 25,23 // 25,54 // 26,19 Euro
Unterstützungen: 22,85 // 22,39 // 22,00 // 21,51 // 20,58 // 19,80 Euro

Strategie: Vorsichtiger Long-Einstieg jetzt möglich

Über ein Investment in das Unlimited Turbo Long Zertifikat (WKN: PX0683) erhalten Investoren nun die Möglichkeit an einem weiteren Lauf der Lufthansa-Aktie zunächst bis 25,00 Euro zu partizipieren. Darüber könnte es 28,06 Euro noch rauf gehen, ehe anschließend eine mehrwöchige Konsolidierung einsetzt. Die maximale Rendite beliefe sich dann auf bis zu 300 Prozent, vorzugsweise sollten aber noch kleinere Handelspositionen eingegangen werden. Eine sinnvolle Verlustbegrenzung kann bei einem direkten Long-Einstieg unter dem Niveau von rund 21,50 Euro angesetzt werden.

Strategie für steigende Kurse
WKN: PX0683 Typ: Open End Turbo Long
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 1,53 - 1,55 Euro Emittent: BNP Paribas
Basispreis: 21,8591 Euro Basiswert: Deutsche Lufthansa
KO-Schwelle: 21,8591 Euro akt. Kurs Basiswert: 23,32 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 25,00 Euro
Hebel: 14,04 Kurschance: + 100 Prozent

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur BNP Paribas S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

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