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     1355  0 Kommentare Wie wirkt sich die Red Hat-Übernahme von IBM auf die Dividendenrendite von 5 % aus? - Seite 2

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    IBM beendete das letzte Quartal mit 14,7 Mrd. US-Dollar in liquiden Mitteln und marktgängigen Wertpapieren und 46,9 Mrd. US-Dollar an Schulden (10,9 Mrd. US-Dollar an kurzfristigen Darlehen und 36 Mrd. US-Dollar an langfristigen Darlehen). IBM plant, die Übernahme von Red Hat mit einer Mischung aus Bargeld und Fremdkapital zu finanzieren, was das Schuldenniveau bei steigenden Zinsen erhöhen wird. IBM geht davon aus, dass sich der Kauf erst im zweiten Jahr nach dem Abschluss positiv auf den operativen Gewinn pro Aktie auswirken wird.

    Mit anderen Worten, die Übernahme von Red Hat wird wahrscheinlich dazu führen, dass die ertragsabhängige Ausschüttungsquote von IBM über 100 % steigt, aber die Ausschüttungsquote in Bezug auf den freien Cashflow sollte deutlich unter dieser Schwelle bleiben, auch wenn das Wachstum des freien Cashflows nachlässt. IBM plant auch, die Aktienrückkäufe in den Jahren 2020 und 2021 auszusetzen, um die Dividende zu schützen und die Verschuldung zu reduzieren. Daher kann man mit Sicherheit sagen, dass IBM in der Lage sein sollte, seine Dividende auf absehbare Zeit weiter anzuheben.

    Aber ist der Ertrag den Schmerz wert?

    Die Investoren, die sich die 5-%-Rendite von IBM und das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9 ansehen, könnten davon ausgehen, dass es sich um eine unterbewertete Dividendenaktie handelt. Aber Big Blue ist aus gutem Grund billig: Das Wachstum seiner strategischen Imperative verlangsamt sich, wobei die Segmente Cognitive Solutions und Technology Services & Cloud Platforms in einem harten Wettbewerb mit führenden Unternehmen wie Amazon und Microsoft stehen und nur ein ziemlich müdes Wachstum generieren.

    Die Übernahme von Red Hat, das in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich ein Umsatzwachstum von 15–16 % verzeichnen wird, könnte einen Teil dieser Schmerzen lindern. Aber viele Analysten und ehemalige IBM-Mitarbeiter behaupten, dass Big Blue immer noch von betrieblichen Ineffizienzen, schlechter Moral und Managementproblemen geplagt ist, die nicht durch massive Einkaufstouren gelöst werden können.

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    IBM erwartet, dass der Kauf von Red Hat seinen Umsatz um jährlich 200 Basispunkten steigern wird. Das klingt anständig, aber es könnte leicht durch die anhaltenden Probleme von IBM in den bestehenden Sparten zunichte gemacht werden. Jetzt, wo viele andere Hochzinsanleihen in der Nähe ihrer 52-Wochen-Tiefs stehen, ist die 5-%-Rendite von IBM die Sache vielleicht nicht wert.

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    Wie wirkt sich die Red Hat-Übernahme von IBM auf die Dividendenrendite von 5 % aus? - Seite 2 Die Aktien von IBM (WKN:851399) sind kürzlich auf ein Zweijahrestief gefallen, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, den Anbieter von Unternehmenssoftware Red Hat (WKN:923989) für rund 34 Mrd. US-Dollar in bar zu übernehmen. Die …

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