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US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen gegen Nord Stream 2
Foto: Georg Henrik Lehnerer - 123rf Stockfoto

US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen gegen Nord Stream 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.11.2018, 11:27  |  1678   |  31   |   

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen, um die Gasleitung Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland zu stoppen. "Wir haben noch nicht alle Instrumente eingesetzt, die das Projekt ernsthaft untergraben oder stoppen könnten", sagte der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, am Dienstag in Brüssel.

Noch hoffe Washington darauf, dass "die Opposition gegen das Projekt organisch wirkt". Europa dürfe sich nicht einseitig von russischem Gas abhängig machen. "Wenn diese Philosophie nicht angenommen wird und Nord Stream weitergeht, dann hat der Präsident (Donald Trump) viele, viele andere Instrumente zur Verfügung - ich will jetzt nicht alle aufzählen -, um zu versuchen, das Projekt einzudämmen und zu stoppen", sagte Sondland.

Er bestritt, dass dahinter das Interesse der USA stehe, selbst Flüssiggas in Europa zu verkaufen. Die Abhängigkeit vom russischen Gas für Europa sei geopolitisch falsch. "Wir wollen nicht, dass jemandem mitten im Winter das Gas abgedreht wird, wenn eine politische Krise ausbricht", sagte Sondland. Wäre Europas Energieversorgung verletzlich, träfe dies auch die USA. "So stark ist die transatlantische Beziehung: Wir sind wie siamesische Zwillinge."

Der Bau der Gasleitung Nord Stream 2 durch die Ostsee hat bereits begonnen und soll Ende 2019 fertig sein. Trump hatte bereits im Sommer massiv dagegen protestiert. Deutschland unterstützt das Projekt. Die EU-Kommission und mehrere EU-Staaten sehen es kritisch./vsr/DP/tos

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31 Kommentare

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Kommentare

Wisst ihr, warum Novateks Kurs gestiegen ist,
Gazproms dagegen nicht?

Wenn ich die nächsten Tage oder sonstwann dazu lustig sein sollte,
werde ich es euch erklären.
Stalin war ein Georgier und Adi ein Österreicher.
Deswegen kann es gewisse nationalistische Erscheinungen
des 20. Jahrhunderts gar nicht gegeben haben.
Supi.
Na dann haben wirs ja; und Hitler war ein Österreicher hahaha;
alle Verantwortung immer schön abschieben!
Die Deutschen und Russen waren nur die naiven Opfer von perfider Manipulation.
Und warum ging Stalin dann in den Tagen der grossen beginnenden Bolschewikenrevolution nach Petrograd und wurde dort Chefredakteur der "Prawda".
Unter anderem war dieser Herr auch mal zu Besuch in Wien. Vielleicht hat er dort eine Verabredung mit Hitler gehabt und die haben sich die ganze Chosse ausgekungelt :laugh::laugh::cry:
Dies ist mein persönlicher Beitrag zur möglichen Verschwörung, auf die dann Molotow und Ribbentrop durch ihre nun machtvollen Führer aufmerksam gemacht wurden.
In welcher Kneipe in Wien haben sie sich nochmal getroffen? ;)
....Georgier mein lieber.
Wo bleibt dein Hass gegen die Georgier? 😂
Du bist zu einfach gestrickt.
Nur zur Info....wir schreiben das Jahr 2018.
Aber ein russophob lebt wohl immer zu in der Vergangenheit. 😘

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