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19.11.2018, 08:15  |  277   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex beendete die Handelswoche einmal mehr volatil. Auch am Freitag ging es mit einer Handelsspanne von über 235 Indexpunkten alles andere als schwankungsarm zu. Der deutsche Leitindex schloss mit einem leichten Minus von 0,11 Prozent bei 11.341,00 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug 4,664 Mrd. Euro. Am Freitag sorgte obendrein der kleine Verfallstag an der Terminbörse EUREX für Bewegung. Es verfielen Optionen auf den DAX und auch auf Einzelaktien. Mit Ausnahme des Züricher Leitindex SMI, der um 0,42 Prozent auf 8.907,39 Punkte zulegen konnte, sanken die restlichen liquiden europäischen Indizes. Der EuroStoxx50 ging mit einem Minus von 0,30 Prozent bei 3.180,74 Zählern aus dem Handel. Am Freitag wurden bereits vor dem Handelsbeginn deutsche Großhandelspreise für den Oktober veröffentlicht, die mit 0,3 Prozent anstatt der erwarteten 0,2 Prozent anstiegen. Aus den USA wurden Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung ausgewiesen. Die Industrieproduktion im Oktober zog um 0,1 Prozent nur minimal an – hier war ein Plus von 0,2 Prozent von den Analysten prognostiziert worden. Auch die Kapazitätsauslastung der US-Wirtschaft lag mit 78,4 Prozent nur minimal oberhalb der Konsensschätzung von 78,3 Prozent. Die US-Märkte konnten sich am Freitag zwar etwas erholen, der NASDAQ100 aber verlor zum Wochenschluss. Auf Wochensicht verloren die drei US-Leitindizes durchweg, der Dow Jones zum Beispiel 2,22 Prozent, der NASDAQ100 2,45 Prozent. Die Aktien des Grafikkarten-Spezialisten Nvidia legten am Freitag eine Bruchlandung hin. Die Papiere gingen mit einem Tagesverlust von 18,76 Prozent bei 164,43 US-Dollar aus dem Handel. Die Konzernleitung kappte die Umsatzerwartung deutlich und genau dies führte auch zum Kurseinbruch, obwohl ein Quartalsgewinn von 1,2 Mrd. US-Dollar ausgewiesen wurde. Die Aktien von PG & E werden derweil offenbar zu einem Zockerwert. Noch sind die Ursachen der furchtbaren Waldbrände in Kalifornien, die als die schlimmsten und tödlichsten der letzten 100 Jahre eingestuft wurden, nicht restlos aufgeklärt, doch sollte das Feuer im Zusammenhang mit dem Stromausfall in der Region um Paradise auf das Konto des kalifornischen Gas- und Stromversorgers gehen, so wird es enorm teuer. Die Börse verpasste der Aktie bereits Tage zuvor die volle Breitseite und so fiel das Wertpapier gnadenlos in den Keller auf Tiefs, die seit über 15 Jahren nicht mehr zu registrieren waren. Am Freitag aber schoss der Wert raketenhaft gen Norden und schloss mit einem Tagesgewinn von 37,54 Prozent bei 24,40 US-Dollar. Der Grund? Der kalifornische Konzern bekommt offenbar ein Rettungspaket geschnürt.

Die neue Woche startet zunächst mit nur wenigen volkswirtschaftlichen Daten. Am Montag steht zum Beispiel um 10:00 Uhr die EZB-Leistungsbilanz für den September zur Veröffentlichung an und am Nachmittag wird um 16:00 Uhr der US-NAHB-Index für den November publiziert. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem Grand City Properties (LU), JD.com (CN), Agilent Technologies (US) und Urban Outfitters (US) von ihren aktuellen Quartalszahlen.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Leitindizes starten mit gemischten Vorzeichen in die neue Handelswoche. Während es beim australischen ASX200 und beim STI aus Singapur am Morgen noch Kursverluste zu registrieren gab, konnten die restlichen Märkte zulegen. Die US-Futures hingegen wiesen allesamt Kursverluste auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 13.350 bis 13.370 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Xetra-DAX wies am Freitag eine Handelsspanne von rund 235 Indexpunkten auf und gab sich am kleinen Verfallstag somit recht volatil. Via Xetra schloss der DAX mit einem Minus von 0,11 Prozent bei 11.341,00 Punkten. Ausgehend vom Tageshoch bei 11.448,56 Punkten bis zum Tagestief von 11.233,21 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite abzuleiten. Die Widerstände kämen demnach bei 11.366/11.398 und 11.449 Punkten, sowie bei den Projektionen von 11.499/11.531 und 11.582 Punkten in Betracht. Die Unterstützungen wären bei den Marken von 11.316/11.284/11.233 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite bei 11.182/11.151 und 11.110 auszumachen.


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