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Anlegerverlag Wirecard: Fällt sie jetzt wirklich, die 200-Tage-Linie?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
19.11.2018, 14:40  |  742   |   |   

Starke Quartalszahlen, starke Perspektiven … und trotzdem rutscht Wirecard (ISIN DE0007472060) immer weiter ab. Das Problem: Die Bewertung der Aktie über das KGV (Kurs/Gewinn-Verhältnis) war im Vorfeld sehr hoch. Das hatte im Sommer noch niemanden gestört, denn da war die Grundstimmung am Aktienmarkt positiv, ja in einigen Bereichen fast euphorisch, weil man dachte: Egal, was da an Risiken existiert – das wird den Aufwärtstrend nicht brechen. Aber …

… es dachten eben nicht alle so. Und als die ersten zusahen, dass sie zu Rekordkursen aus dem Markt kommen, entstand eine Kettenreaktion. Erst eine des Zweifels, dann der Verkäufe. Dass der Spezialist für innovative Bezahlsysteme weiter stark wachsen kann, dass gerade schwierige konjunkturelle Verhältnisse Unternehmen zwingen, im Bereich des elektronischen Bezahlens mit der Konkurrenz Schritt zu halten und man Wirecard daher sogar eine gewisse Resistenz gegen allgemeine Wachstumsschwäche zugestehen könnte, es wird wohl kaum bezweifelt. Aber was vorher kaum jemanden störte, ist jetzt, in diesem wackligen Gesamtmarkt, eben doch ein Problem geworden:

 

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„Billig“ wäre Wirecard auch nach den bisherigen Abschlägen vom knapp unter 200 Euro gelegenen Rekordhoch noch nicht, was die Bewertung angeht. Man könnte das KGV jetzt als „angemessen“ ansehen, aber bearishe Trader wissen natürlich: Wenn die Nervosität noch zunimmt, bleiben die Käufer auch dann noch fern. Erst recht, wenn die Aktie durch die 200-Tage-Linie, für viele Anleger die entscheidende Scheidemarke zwischen „grundsätzlich bullish“ und „Finger weg“, rutschen sollte. Und genau an dieser Linie versucht sich das Bären-Lager gerade:

Das erste Korrekturtief vom 11. Oktober bei 148 Euro wurde bereits in der Vorwoche drei Tage in Folge angegangen. Ebenso oft gelang es, zum Schlusskurs darüber zu bleiben. Heute indes wird man sich stecken müssen, um das erneut zu schaffen, denn Wirecard ist bereits unter die Tiefs der vorangegangenen Tage abgerutscht und dadurch in unmittelbarer Schlagdistanz zur bei 141,55 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie. Hält sie, zieht der Kurs wieder klar über 148 Euro, die Bullen hätten ihre Chance, aus diesem Test der 200-Tage-Linie die Basis eines Aufwärtsimpulses zu machen. Fällt sie hingegen, läge das nächste Kursziel im Bereich 129/133 Euro.

 

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