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Cross Channel Marketing Wie man Print und E-Mail gelungen integriert

Nachrichtenagentur: news aktuell
06.12.2018, 10:00  |  355   |   |   
Bonn (ots) - Ein altbewährtes Mittel des Direktmarketings ist nach
wie vor das Print Mailing (auch: Direct Mail oder lediglich Mailing).
Selbst wenn dieses auf den ersten Blick in einer digitalen Welt etwas
in die Jahre gekommen zu sein scheint, so ist das Mailing noch immer
wirkungsmächtig - auch unter jüngeren Käufern. Eine Studie des United
States Postal Service ergab, dass 57 Prozent aller Millennials, also
Personen, die zwischen den frühen 1980er und den 2000er Jahren
geboren wurden, Einkäufe aufgrund von Angeboten aus Print Mailings
getätigt haben. 91 Prozent halten die Werbung aus Direct Mails für
vertrauenswürdig und gar 87 Prozent erhalten gerne Werbung in dieser
Form. Noch besser können Print Mailings jedoch ihre Wirkung
entfalten, wenn man das Altbewährte mit den Neuerungen in Form von
E-Mail-Kampagnen verknüpft. Wir zeigen Ihnen Mittel und Wege.

Vorteile von Mailings

Zwar sind Print Mailings mit höheren Kosten verbunden und sind
nicht so schnell und flexibel produzierbar wie digitale Mailings.
Dennoch können sie mit Eigenschaften punkten, die durch digitale
Inhalte nicht so einfach zu realisieren sind. Zunächst einmal
entwickeln Kunden zu physischen Anzeigen eine größere emotionale
Bindung(wirklich emotionale Bindung? Ein starker Ausdruck!), wodurch
es ihnen leichter fällt, sich auch langfristig an die Werbung und den
Inhalt zu erinnern. Dies liegt auch unter anderem daran, dass Print
Mailings tastbar sind, was dazu führt, dass sie schwieriger zu
ignorieren sind oder nicht einfach in SPAM-Filtern landen können.
Darüber hinaus besteht bei Mailings die Möglichkeit, aus einer
Vielzahl von verschiedenen Größen und Formen zu wählen, und sich
somit von der Konkurrenz durch echte "Eyecatcher" abzusetzen.

Der Schlüssel liegt in der Verknüpfung

Wenn Marketing auf einem Kanal besonders gut funktioniert, heißt
das nicht, dass man sich an diesem festklammern sollte. Vielmehr
sollte man versuchen, ihn auch durch die Zuhilfenahme anderer
Kommunikationskanäle noch besser zu machen.

Dabei gibt es Kanäle, die sich besonders gut miteinander
verknüpfen lassen. Dazu zählen insbesondere Direct Mailing und
E-Mail, da sich beide Kommunikationsinstrumente auf eine gewisse Art
und Weise recht ähnlich sind und vor allem Text und Bilder
transportieren. Beide Mittel haben dennoch ihre Eigenheiten. Während
sich Mailings dadurch auszeichnen, dass sie als wertiger angesehen
werden, man sie anfassen kann und sie somit besser Emotionalität
erzeugen können, können E-Mail mit Interaktivität und der
Möglichkeit, beliebig viel Inhalt transportieren zu können, punkten.
Größter Vorteil der E-Mail dürfte aber nach wie vor das Tracking des
Kundenverhaltens sein, woran sich erkennen lässt, welche Inhalte die
Empfänger ansprechen und welche Produkte von besonderem Interesse
sind.

Darüber hinaus lässt sich das Digitale auch mit dem Analogen
verknüpfen. Mit Techniken wie beispielsweise QR-Codes, Barcodes,
Near-Field Communication (NFC) oder aber Augmented Reality können die
analogen Mailings mit digitalen Inhalten angereichert werden und so
ein echter Mehrwert für die Kunden geschaffen werden.

Moderne E-Mail-Marketing-Lösungen bieten heute oftmals integrierte
Funktionen an, womit in Kooperation mit Druckereien, die Print
Mailings direkt in den Programmen erstellt, personalisiert, graphisch
individualisiert und anschließend in den Druck gegeben werden können.
Mittels der Option, die Postwurfsendungen zu personalisieren, sind
diese heute längst nicht mehr zwangsläufig Massenware. Auf Wunsch
sind auch automatisierte und unmittelbare Reaktionen auf Trigger in
der Customer Journey möglich. Ein gutes System entscheidet
selbstständig und automatisiert auf Basis von Daten darüber, wie ein
Kunde in welcher Situation über welche Kanäle angesprochen werden
sollte. Für Print Mailings bestehen die Anwendungsfälle dabei unter
anderem im personalisierten Postwurf, im Warenkorbnachfass, in
Reaktivierungen, Willkommensstrecken, Loyalty Kampagnen und in
Geburtstagsmailings. Die genannten Anwendungsfälle haben wir bereits
in einem vorherigen Blogbeitrag ausführlicher erläutert.

Um analoge und digitale Inhalte richtig zu verknüpfen, können die
fünf folgenden Tipps hilfreich sein:

- Achten Sie darauf, die entscheidenden Informationen über beide
Kanäle zu kommunizieren, um sicherzustellen, dass die Message die Sie
vermitteln möchten, auch auf jeden Fall beim Kunden ankommt und
richtig verstanden wird. Natürlich sollten sich die Inhalte, die sie
vermitteln, immer unterscheiden, um nicht einfach nur redundant zu
sein. Allerdings sollte der Kern ihrer Kommunikation einheitlich sein
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