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Sojabohnen und Mais etwas fester

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Nachrichtenquelle: Shareribs
12.02.2019, 10:58  |  306   |   
Chicago 12.02.19 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade verzeichnen im elektronischen Handel leichte Kursgewinne, nachdem es zuletzt abwärts ging. Die Exportnachfrage nach US-Weizen bleibt weiterhin schwach.

März-Mais verbessert sich gegenwärtig um 2,0 Cents auf 3,7475 USD/Scheffel. Mais zeigte sich im gestrigen Handel schwächer und setzte damit die Verlustserie der letzten Tage fort. Das USDA gab am Montag die Daten der Exportinspektionen bekannt, diese zeigten für die Woche bis zum 7. Februar zum Export vorbereitete Lieferungen von 743.536 Tonnen. Dies liegt unter dem Vorwochenniveau von 901.214 Tonnen.

März-Weizen gewinnt 0,75 Cents auf 5,19 USD/Scheffel hinzu. Auch Weizen hat sich zuletzt etwas abgeschwächt, was Marktteilnehmer auch auf die Veröffentlichung der Berichte des USDA am Freitag zurückgeführt wurde. Unter anderem die hohen Lagerbestände in den USA per 1. Dezember 2018, die bei 1,999 Mrd. Scheffel lagen, belasteten. In Russland wurde mitgeteilt, dass man im laufenden Handelsjahr mit Weizenexporten im Umfang von 37 Mio. Tonnen rechnet. Die US-Exportinspektionen zeigten Lieferungen im Umfang von 562.307 Tonnen.

Die März-Sojabohnen ziehen um 4,5 Cents auf 9,095 USD/Scheffel an. Im gestrigen Handel kam es auch hier zu Kursverlusten, bedingt durch die fortgesetzte Unsicherheit im Zusammenhang mit dem US-Handelsstreit mit China. Aus Peking kamen zwar versöhnlichere Töne, was angesichts der Aussagen von US-Wirtschaftsberater Kudlow in der letzten Woche aber kaum Beachtung fand. Die Exportinspektionen zeigten zum Export vorbereitete Lieferungen im Umfang von 1,063 Mio. Tonnen, in der Vorwoche waren es noch 1,091 Mio. Tonnen.

 

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