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ISACA-Umfrage zum Stand der Cybersicherheit 2019 Bindung qualifizierter Cybersicherheitsexperten wird für Unternehmen zunehmend zur Herausforderung

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
05.03.2019, 09:38  |  572   |   |   

Laut der neuen ISACA-Umfrage zu Cybersicherheitspersonal kämpfen Unternehmen darum, ihre Cybersicherheitsstellen voll besetzt zu halten, da Wettbewerber zunehmend Mitarbeiter abwerben, die von höheren Löhnen und Boni angelockt werden.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20190305005393/de/

State of Cybersecurity 2019: Security Skills Gap by the Numbers (Graphic: Business Wire)

State of Cybersecurity 2019: Security Skills Gap by the Numbers (Graphic: Business Wire)

Das knappe Angebot an qualifizierten Cybersicherheitsexperten hat zu unbesetzten Stellen und einem zunehmenden Qualifikationsdefizit bei Arbeitskräften geführt. Über 69 Prozent der 1.576 Befragten sagen, dass ihre Cybersicherheitsteams unterbesetzt sind.

Teil 1 des ISACA-Lageberichts für Cybersicherheit 2019 analysiert die Trends bei der Einstellung, Bindung, Geschlechterdiversität und Budgetauswirkungen von Cybersicherheit. „Aktuelle Trends bei der Arbeitskräfteentwicklung“ (Current Trends in Workforce Development) wurde heute auf der RSA-Konferenz in San Francisco veröffentlicht. Die Forschung ergab:

  • Cybersicherheitsexperten sind immer noch knapp und schwer zu finden, insbesondere für Positionen, die technisches Können erfordern.
  • Die Bindung von Cybersicherheitsexperten ist außerordentlich schwierig, auch wenn Verlockungen wie Fortbildung und Zertifizierung angeboten werden.
  • Programme zur Geschlechterdiversität nehmen ab und werden als weniger effektiv wahrgenommen als in der Vergangenheit.
  • Es wird erwartet, dass sich der Anstieg der Budgets für Cybersicherheit leicht verlangsamt.

„Wir befinden uns in einer sehr dynamischen Umgebung, in der Unternehmen zunehmend von Wettbewerbskräften herausgefordert werden“, so Rob Clyde, CISM, Vorstandsvorsitzender von ISACA. „Kreative und wettbewerbsfähige Bindungsbemühungen sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je und Unternehmen sollten es sich zur Priorität machen, Wege zur Stärkung ihrer Cybersicherheitsteams zu finden.“

ISACA wird in seinem Panel zum Aufbau und Erhalt von Cybersicherheitsteams mit nicht traditionellem Personal auf der RSA-Konferenz am 6. März und an seinem RSA-Stand Nr. 226 eine Perspektive dazu anbieten.

Während 57 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Organisationen verstärktes Training als Anreiz anbieten, um Menschen in einer Organisation zu halten, zeigen überwältigende 82 Prozent an, dass die meisten Personen ihr Unternehmen aufgrund finanzieller und beruflicher Anreize wie höherer Gehälter, Boni und Beförderungen verlassen.

Frank Downs, Direktor für Cybersicherheitspraktiken bei ISACA, weist jedoch darauf hin, dass solche Anreize nicht unbedingt das sind, was Cybersicherheitsexperten brauchen, um in ihrer Karriere voranzukommen. Geschäftssinn ist entscheidend.

„Der am meisten geschätzte Mitarbeiter innerhalb einer Cybersicherheitsorganisation ist ein qualifizierter Fachmann, der nicht nur den Geschäftsbetrieb versteht und weiß, wie Cybersicherheit zu den größeren Anforderungen des Unternehmens passt, sondern auch weiß, wie man gut kommuniziert“, so Downs.

In der Umfrage stellen 58 Prozent der Befragten fest, dass die Cybersicherheitsstellen in ihren Unternehmen unbesetzt sind. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Anzahl der Unternehmen, die mindestens sechs Monate suchen, bevor sie in der Lage sind, offene Cybersicherheitspositionen zu besetzen, um 6 Prozentpunkte angestiegen ist – ein Anstieg von 26 Prozent im Jahr 2017 auf 32 Prozent im Jahr 2018.

Programme zur Geschlechterdiversität im Niedergang

Nur 45 Prozent der weiblichen Befragten sind der Meinung, dass sowohl Männer als auch Frauen die gleichen Chancen auf berufliche Weiterentwicklung haben. Dies entspricht einem Abwärtstrend von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umfrage zeigt auch, dass weniger als die Hälfte der Cybersicherheitsunternehmen ein Programm zur Geschlechterdiversität haben und die Wahrnehmung seiner Wirksamkeit im Vergleich zu den Vorjahren abnimmt.

„Versuche, die Belegschaft zu diversifizieren und geschlechtsspezifische Integration zu schaffen, sind entweder nicht ausreichend oder erfüllen nicht die Erwartungen der Mitarbeiter“, so Clyde. „Die Befragten glauben nicht, dass ihre Unternehmen der Erhöhung der Anzahl von Frauen in Cybersicherheitspositionen oder der Förderung innerhalb des Unternehmens Priorität einräumen.“

Es wird erwartet, dass Cybersicherheitsbudgets sich leicht verlangsamen

Die meisten Befragten erwarten nach wie vor einen Anstieg des Cybersicherheitsbudgets, allerdings nicht so stark wie im Vorjahr; 55 Prozent berichten, dass sie einen Anstieg der Cybersicherheitsbudgets erwarten, ein Rückgang um neun Punkte gegenüber den 64 Prozent des Vorjahres. Auf die Frage nach der Finanzierung geben 60 Prozent der Befragten an, dass sie ihr Cybersicherheitsbudget für unterfinanziert halten, fast 20 Prozent glauben, dass ihre Haushalte deutlich unterfinanziert sind.

Lage der Cybersicherheit 2019 kann auf https://cybeersecurity.isaca.org/state-of-cybersecurity kostenlos heruntergeladen werden. Der Bericht stellt die neueste Forschung von ISACA's Cybersecurity Nexus dar, der Anmeldeinformationen, Schulungen, Anleitungen und Forschungsaktivitäten für Sicherheitsexperten anbietet.

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