DAX+0,53 % EUR/USD-0,02 % Gold-0,03 % Öl (Brent)-0,91 %

Könnte 2019 das Comeback-Jahr für Aktien von BMW, Daimler und VW werden?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
20.03.2019, 09:00  |  485   |   |   

Autoaktien liefen in den letzten Jahren eher schlecht als recht. Von den großen drei, BMW (WKN:519000), Daimler (WKN:710000) und VW (WKN:766400), konnte kein einziges Unternehmen den DAX schlagen oder auch nur einen Kursgewinn verbuchen, wenn wir die letzten fünf Jahre betrachten (Stand 15.03.2019). Daher stellt sich natürlich die Frage, ob das nur eine vorübergehende Schwächephase ist oder die goldenen Jahre vorbei sind.

Um es vorwegzunehmen, meiner Einschätzung nach ist es unwahrscheinlich, dass die nächsten fünf Jahre besser verlaufen als die letzten.

BMW mit festem Hebel folgen [Anzeige]
Ich erwarte, dass der BMW steigt...
Ich erwarte, dass der BMW fällt...

Verantwortlich für diese Anzeige ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com.

Investitionen und Absatzrückgänge belasten die Finanzen

Die Gründe dafür sind ganz einfach. Die Branche steht momentan vor einer Vielzahl von Problemen, angefangen bei den Emissionsgrenzen der EU. Diese sehen vor, dass Emissionen auf die gesamte Fahrzeugflotte gerechnet nicht mehr als 95 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer betragen dürfen. Für VW dürfte diese Hürde einfacher zu nehmen sein als für BMW und Daimler, da der Fahrzeugabsatz sehr viel mehr auf Kleinwagen und Mittelklassefahrzeuge fokussiert ist, die weniger Kraftstoff verbrauchen und damit weniger CO2 ausstoßen. Doch BMW und Daimler dürften damit ihre Probleme bekommen.

Als wäre das noch nicht genug, möchte die EU die Grenzen bis 2030 noch weiter drastisch senken, und viele Länder gehen noch weiter und wollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor komplett verbieten. Damit werden die Hersteller allesamt gezwungen, ihre Produktion massiv auf Elektrofahrzeuge umzustellen, was natürlich so einige Probleme mit sich bringt. Beispielsweise werden Milliarden von Euro in die Entwicklung fließen müssen, während man die Entwicklung konventioneller Antriebe natürlich auch nicht einfach einstellen kann, um die angestammte Kundschaft nicht zu verlieren. An dieser Stelle wird es für die Aktionäre bereits eng, da in den kommenden Jahren deutlich weniger Geld für Dividenden zur Verfügung stehen dürfte, weil die Investitionen insgesamt wohl zunehmen werden. Um diese Kosten zu verringern, wird es daher wohl verstärkt zu Kooperationen kommen, was in Ansätzen bereits zu erkennen ist.

Gleichzeitig schwächeln zwei der wichtigsten Absatzmärkte, China und die USA. Auf diese Märkte konnte man sich in den letzten Jahren verlassen, um den Fahrzeugabsatz und die Gewinne anzukurbeln. Während in den USA der Absatz nur stagniert, fallen die Verkäufe in China inzwischen. Zudem ist China inzwischen der größte Absatzmarkt für Elektrofahrzeuge.

Neue Konkurrenten bringen sich in Stellung

Doch diese Herausforderungen sind überschaubar und dank der hervorragenden finanziellen Situation der drei Konzerne kein Weltuntergang. Was mir eher Sorgen bereitet, sind aber die vielen neuen Konkurrenten, die in den letzten Jahren die Bühne betreten haben. Ich meine damit die zahlreichen Startups, die mit innovativen Ideen auf Kundenfang gehen und häufig extrem finanzkräftige Investoren haben. Beispielsweise hat gerade erst Amazon (WKN:906866) viel Geld in eins dieser Startups investiert und ist sicherlich ohne Probleme in der Lage, noch weitaus mehr Geld zur Verfügung zu stellen, falls nötig. Gleichzeitig ist Amazon ein potenziell riesiger Kunde, den man sicherlich gerne als Investor haben möchte.

Da Innovationskraft und schnelles Handeln zumindest aus meiner Sicht nicht zu den Stärken der deutschen Automobilindustrie gehören, halte ich es für unwahrscheinlich, dass man in der Lage sein wird, schnell genug auf neue Trends zu reagieren, um einen nachhaltigen Verlust von Marktanteilen abzuwenden. Das dürfte den Ausblick für die Aktienkurse in den nächsten Jahren deutlich eintrüben.

Das ist unsere Top-Aktie für das Jahr 2019

Fragst du in den weltweiten Niederlassungen von The Motley Fool, welches Unternehmen den größten Eindruck hinterlässt, dann sind die Chancen groß, dass dieses Unternehmen zuallererst genannt wird. Seine App lässt mit Blick auf Dominanz und Allgegenwärtigkeit selbst die vielen Anwendungen von Facebook blass erscheinen. The Motley Fool hat jetzt einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert. Willst du 2019 zu deinem Börsenjahr machen? … Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Seite 1 von 3

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel