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JD.com Die wahre Amazon Chinas!

Nachrichtenquelle: Sharedeals
09.04.2019, 08:56  |  774   |   |   
Alibaba wird ja immer gerne als die Amazon Chinas bezeichnet. Dies halte ich persönlich für nicht ganz korrekt. Denn Alibaba betreibt in erster Linie zwei Marktplätze, nämlich die gleichnamige B2B-Handelsplattform Alibaba.com sowie das Online-Auktionshaus Taobao. Inzwischen sind noch einige andere Geschäftsbereiche wie die Alibaba Cloud oder der Payment-Service AliPay entstanden. Grundsätzlich hätte man Alibaba jedoch zunächst eher als eine Mischung aus Ariba und eBay charakterisieren müssen. Daher halte ich JD.com (WKN: A112ST) viel eher für die Amazon Chinas!

Dies gilt umso mehr, da JD.com den geschäftlichen Werdegang von Amazon.com in der Tat wirklich nahezu eins-zu-eins kopiert. So hat man mit JD.com eine Handelsplattform, die jener von Amazon.com sehr ähnelt. Den internationalen Markt bedient der Konzern übrigens auch, hierfür gibt es jedoch die Plattform joybuy.com. Ursprünglich hatte Gründer Richard Liu übrigens einen ganz anderen Plan. Denn als er die heutige JD.com im Jahr 1998 unter dem Namen JD Multimedia gründete, sah er sich eher auf den Spuren von MediaSaturn, der heutigen CECONOMY.

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Denn Liu mietete im Juni 1998 ein erstes Ladengeschäft in Peking. Bis 2003 wuchs sein junges Unternehmen dann schon auf 12 Geschäfte. Wegen der damaligen SARS-Epidemie sah er sich jedoch gezwungen die Ladenlokale vorübergehend zu schließen, wodurch seine noch junge Gesellschaft quasi vor dem Aus stand. Aus der Not machte Liu daher eine Tugend und verlegte seine Geschäfte ins Internet. 2004 eröffnete er daher sein eCommerce-Business unter jdlaser.com, aus der dann kurze Zeit später JD.com wurde.

JD.com auf den Spuren von Amazon – aber zum Teil auch Amazon schon voraus!
Anfangs wurden über JD.com nur Elektroprodukte verkauft, was ein klarer Unterschied zu Amazon.com ist. Denn Jeff Bezos begann bekanntlich mit Büchern. 2010 öffnete JD.com dann seinen Online-Marktplatz. 2016 kam es dann zu einer Partnerschaft zwischen JD.com und dem US-amerikanischen Einzelhandelsgiganten Walmart. Im Zuge dieser Partnerschaft verkaufte Walmart seine Online-Handelsplattform Yihaodian gegen 5% des Aktienkapitals an JD.com. Ebenfalls im Jahr 2016 wurden dann von JD.com erstmals Waren per Drohnen ausgeliefert.
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Wertpapier
JD.com (A)


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