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Diese 4 Faktoren treiben derzeit den Kurs der Bitcoin-Group-Aktie

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.04.2019, 09:08  |  767   |   |   

Mit dem Rückgang des Bitcoin-Preises sank auch der Kurs der Bitcoin Group (WKN: A1TNV9)-Aktie von Ende 2017 bis zum Tief im Februar 2019 um über 81 %. Zuletzt setzte aber sowohl beim Bitcoin als auch beim Kurs der Bitcoin-Group-Aktie wieder eine Erholung ein. Zwar bleibt die Entwicklung hier sehr spekulativ, aber es existieren auch Ursachen, die der Anleger kennen sollte. Welche dies sind, erfährst du hier.

1. Kursanstieg beim Bitcoin

Vom Tief im Dezember 2018 ist der Bitcoin-Kurs bereits wieder über 57 % gestiegen (12.04.2019). Dies hilft natürlich auch dem Betreiber der deutschen Krypto-Börse bitcoin.de, denn damit wird er abermals attraktiver und der Handel nimmt zu. Dafür können viele Gründe angeführt werden, aber am wahrscheinlichsten lässt sich der Anstieg mit irrationalen Schwankungen begründen. Genauso, wie der Bitcoin-Kurs vorher übertrieben in die Höhe kletterte, ist er anschließend gefallen. Und sollte der Bitcoin überleben, wird es ab einem bestimmten Niveau auch wieder eine Aufwärtsbewegung geben.

Im April 2019 legte der Bitcoin einen besonders großen Kurssprung hin, was auf Käufe in dreistelliger Millionenhöhe zurückzuführen ist. Es gibt also Investoren, die den Bitcoin auf dem aktuellen Niveau für attraktiv halten und natürlich ist ein Einstieg mehr als 82 % tiefer (ausgehend vom Kurs im Dezember 2018) sehr viel günstiger als noch zum Hoch Ende 2017.

Eine Ursache für die starken Schwankungen ist die relative Marktenge. Dies hat zur Folge, dass einige wenige Großinvestoren den Preis innerhalb kürzester Zeit stark bewegen können. Wahrscheinlich halten sie den Bitcoin auf diesem Niveau für fair bewertet. Und wenn die Kurse steigen, zieht dies viele weitere Spekulanten an, die sich nur auf die Bewegungen konzentrieren.

Zwar gibt es Länder wie China, die Kryptowährungen verbieten möchten, aber es gibt auch Regionen, die sie fördern. So steigt der Einsatz von Bitcoin im Alltag weiter an. Und dies ist operativ gesehen positiv.

2. Ausbau der Kryptohandelsbörse bitcoin.de

Wie ich in meinem letzten Artikel zur Bitcoin Group beschrieben habe, besitzt sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber ausländischen Betreibern von Kryptobörsen: Sie sitzt in und betreibt die Börse in Deutschland, wo sie durch viele gesetzliche Regulierungen überwacht wird. Damit zählt bitcoin.de zu den sichersten Bitcoin-Handelsplätzen überhaupt. Dies ist eine solide Basis, auf der sich aufbauen lässt.

Und genau dies hat die Bitcoin Group mit der Aufnahme des neuen Krypto-zu-Krypto-Handels mit eigener Wallet zuletzt getan. Zudem wurden die Kryptowährungen Dash und Golem neu in den Handel aufgenommen. In Zukunft sollen Ether, Stellar, IOTA, Litecoin und weitere folgen. Die Bitcoin Group ist also nicht von einzelnen Kryptowährungen abhängig, von denen wahrscheinlich nicht alle eine Zukunft haben. Dennoch werden sich im Laufe der Entwicklung einzelne Coins durchsetzen, wovon das Unternehmen dann profitieren würde.

Bei der neuen Form des Handels kann der Kunde seine eigene Wallet nutzen, sodass er sie im Alltag frei verwenden kann und sie dezentral verwaltet werden. Bitcoin.de übernimmt lediglich die Abwicklung der Transaktion. Ein großer Vorteil ist die Schnelligkeit der Ausführung, die in Echtzeit stattfindet. Dies bedeutet einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern, bei denen die Abwicklung Minuten bis Stunden dauern kann.

3. und 4. Deutlich günstigere Aktie und solide Bilanz

Beim letzten Tief (im Januar 2018) zu 15,7 Euro notierte die Bitcoin-Group-Aktie zu einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 2,78. Beim Hoch (Ende 2017) notierte sie dagegen noch bei KBV 11,2. Die Aktie war also zu diesem Zeitpunkt insgesamt zu hoch und damit überbewertet. Im Januar 2018 war sie dagegen zumindest wieder fair bewertet.

Zwar ist die Bitcoin Group mit einer Marktkapitalisierung von etwa 162,5 Mio. Euro immer noch sehr klein und bei einem Umsatz von nur 12,65 Mio. Euro (2017) immer noch sehr anfällig, aber mit einer Eigenkapitalquote von 72,7 % verfügt sie über eine solide Bilanz. Zudem wird, wie 2016 und 2017, auch für 2018 mit einem Gewinn gerechnet. Dies ist positiv und spricht für das Unternehmen.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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